Nochmal die Geier

Wir sitzen mit Besuch im Esszimmer.

Papagei kommt durch die Tür marschiert, schaut zu mir auf und verkündet: „Kleines Vogele macht tüt!“

A-ha?

„Kleines Vogele macht tüt.“

Sie dreht sich um und geht wieder in Richtung Tür.

Ich gehe mal hinterher und schaue nach…

Die Situation stellt sich dar wie folgt: Zwei Graupapageien sitzen vor ihrem Ess- und Schlafkäfig und würden da wohl gerne rein. Da drin sitzt allerdings der Zebrafink (man stelle sich hier mal in etwa die Größenverhältnisse vor… der Fink muss auf den Papageienstangen ganz schön balancieren). Wann immer sich ein Papagei der offenen Tür nähert, quakt der Fink einmal laut in Richtung Tür. Papagei dreht sich um und wartet lieber wieder in sicherer Entfernung. Das Spiel wiederholt sich.

Alles klar. Stimmt, kleines Vogele macht tüt. Wir haben das kleine Vogele dann aus dem Papageienkäfig entfernt und erst mal ins Vogelzimmer zurückgebracht. So einmal quer durchs Haus ist ja schon fast ’ne Weltreise für so einen kleinen Kerl.

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Soße!

Ich: Sitze am Schreibtisch, bin am Arbeiten.

Papagei: Sitzt auf dem Schreibtisch und ist auch am Arbeiten (Sonnenblumenkerne vernichten).

Papagei: Streckt sich, nimmt den Rand meines Wasserglases in den Schnabel und KIPPT – direkt in die Sonnenblumenkernschale).

Ich: ???

Papagei: „Soße!“

Ja… is gut…

Klare Worte

Ich bin am Telefon, es wurde etwas länger – ich höre/sehe schon, wie die Papageiendame auf den Schreibtisch klettert und über die Tischplatte marschiert.

Ein grauer Kopf schiebt sich zwischen mich und den Hörer.

„Geier kuscheln. Tschüß!“

Ach ja… sprechende Papageien sind was schönes.