Wir ver-durs-ten

So, der Schreiner mit seinem Team ist weg. Seit kurz nach acht – sie kamen 20 Minuten zu früh! – waren sie am Werkeln. Kurz nach 17 Uhr haben wir das Übergabeprotokoll unterschrieben.

Bilder von den Regalen gibt es am oder nach dem Wochenende, wenn sie eingeräumt sind. Der Mann hat gebeten, damit auf ihn zu warten. Er kommt morgen Abend.

Mamagei und Papagei, die beiden Handwerksvögel, habe ich während der Arbeiten in ihren neuen großen Schlaf- und Esskäfig gesperrt. Fazit: Er widerstand zumindest heute allen Ausbruchsversuchen, und Handwerker können sehr viel besser arbeiten, wenn ihnen niemand das Werkzeug verträgt.

Sie durften aber bei den Abschlussarbeiten noch dabei sein – der Schreiner kennt die beiden schon von früheren Aufträgen. Danach führte nun ihr erster Weg zu ihrem „eigenen“ Brunnen im Wohnzimmer. Offenbar schmeckt fließendes Wasser einfach besser, als das stehende Wasser im Wassernapf. 20170216_172217

Und hier in bewegten Bildern.

Die Lampen im Brunnen sind übrigens nicht angeschlossen. Das wäre mir mit den beiden Spezialisten zu riskant.

Ach, das Geräusch, das Mamagei da von sich gibt? Mops. Sie spricht aktuell mal wieder sehr viel Mops.

Nochmal die Geier

Wir sitzen mit Besuch im Esszimmer.

Papagei kommt durch die Tür marschiert, schaut zu mir auf und verkündet: „Kleines Vogele macht tüt!“

A-ha?

„Kleines Vogele macht tüt.“

Sie dreht sich um und geht wieder in Richtung Tür.

Ich gehe mal hinterher und schaue nach…

Die Situation stellt sich dar wie folgt: Zwei Graupapageien sitzen vor ihrem Ess- und Schlafkäfig und würden da wohl gerne rein. Da drin sitzt allerdings der Zebrafink (man stelle sich hier mal in etwa die Größenverhältnisse vor… der Fink muss auf den Papageienstangen ganz schön balancieren). Wann immer sich ein Papagei der offenen Tür nähert, quakt der Fink einmal laut in Richtung Tür. Papagei dreht sich um und wartet lieber wieder in sicherer Entfernung. Das Spiel wiederholt sich.

Alles klar. Stimmt, kleines Vogele macht tüt. Wir haben das kleine Vogele dann aus dem Papageienkäfig entfernt und erst mal ins Vogelzimmer zurückgebracht. So einmal quer durchs Haus ist ja schon fast ’ne Weltreise für so einen kleinen Kerl.

Soße!

Ich: Sitze am Schreibtisch, bin am Arbeiten.

Papagei: Sitzt auf dem Schreibtisch und ist auch am Arbeiten (Sonnenblumenkerne vernichten).

Papagei: Streckt sich, nimmt den Rand meines Wasserglases in den Schnabel und KIPPT – direkt in die Sonnenblumenkernschale).

Ich: ???

Papagei: „Soße!“

Ja… is gut…

Klare Worte

Ich bin am Telefon, es wurde etwas länger – ich höre/sehe schon, wie die Papageiendame auf den Schreibtisch klettert und über die Tischplatte marschiert.

Ein grauer Kopf schiebt sich zwischen mich und den Hörer.

„Geier kuscheln. Tschüß!“

Ach ja… sprechende Papageien sind was schönes.