Die Sache mit dem Haare waschen war schon immer ein Problembereich für mich. Solange ich mich erinnern kann, hatte ich Horror davor. Dabei kommen unterschiedliche Sachen zusammen. Wasser von oben, das Gefühl, wenn mir das Wasser über den Kopf läuft, das Risiko, davon etwas in meine extrem überempfindlichen Augen zu bekommen (selbst Wasser vom Abspülen ist für mich extrem schmerzhaft und führt dazu, dass ich einige Zeit nur verschwommen sehe und stark gerötete Augen habe), dann der anhaftende Geruch an den Haaren…

Lösungen – nun ja, hinauszögern, solange es geht, möglichst geruchsneutrales oder direkt für mich angenehm selbst gemachtes Shampoo, nie unter der Dusche sondern immer in der Badewanne, ohne Brause, mit Zurücklegen ins Wasser…

Nun ist ja heute der Geburtstag meines Mannes, und ich meine Haare hätten vor dem Geburtstagskaffee dringend nochmal gewaschen gehört.

Andererseits brauchte ich den Stress jetzt gerade aber echt nicht.

So fiel dann die Entscheidung, JETZT das auszuprobieren, was ich neulich im Laden mitgenommen habe, mit dem Gedanken: Das schauste dir mal in Betrieb an…

Im schlimmsten Fall hätte es dann nicht funktioniert, und ich hätte doch noch waschen müssen…

 

Laut Packungsaufschrift: Aufsprühen aus 20 cm Entfernung (Haarspray störte mich früher zumindest nicht, also wenig Bedenken meinerseits), kurz eintrocknen lassen, durchfrottieren und ausbürsten.

Im ersten Anlauf zu sparsam. Im zweiten okay. Ergebnis kann man sehen. Wasser nicht notwendig. Den Geruch finde ich OK, allerdings habe ich danach schon ausgesucht beim Kaufen.

Vom Gefühl her würde ich sagen, für immer ist es nichts, aber um an einem Tage, der ohnehin schon erhöhten Stresspegel hat, nicht auch noch Wasser auf dem Kopf haben zu müssen und trotzdem ordentlich aus dem Haus zu gehen, ist es allemal OK.

22 Gedanken zu “Trockenshampoo

      1. Aber fühlt sich das echt an wie frisch gewaschen oder wie muss ich mir das vorstellen?
        Probleme wegen fettiger Haare habe ich ja so gar nicht, eher das Gegenteil…

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      2. Ich fand es fühlte sich angenehmer an als frisch gewaschen, da nicht nass und damit auch nicht am Kopf/im Gesicht klebend. Mehr so wie wenn sie fast wieder trocken sind – ein kleines bisschen feucht war es vom Gefühl her, wobei das auch „Echo“ vom kühlen Spray gewesen sein kann – das kann ich bei mir nicht so 100% sagen.

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      3. Okay vielleicht sollte ich es einfach mal ausprobieren, bisher lehnte ich es eher ab, weil man ist ja nicht wirklich „sauber“, die Idee so ein bisschen: Nicht waschen, nur sprühen (Deo) 😊

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      4. Ja, so habe ähnlich dachte ich mir das auch… Denke jetzt gerade, so alternierend zum Intervallverlängern sollte es eigentlich gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es unbegrenzt geht.

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  1. Ich hatte mal gehört, dass Trockenshampoo bei dunklen Haaren dann hinterher aussieht, als hätte man ganz schlimm Schuppen, weil weiße Rückstände im Haar bleiben. Gibt es Trockenshampoo inzwischen auch andersfarbig für dunkle Haare, oder war das, was ich bisher gehört habe, einfach maßlos übertrieben?

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    1. Nach rubbeln mit Frotteehandtuch war so gut wie nichts mehr zu sehen vom weißen Pulver, einmal mit der Bürste durch und der Rest war auch weg. Auf der Packung steht noch als Tipp, wenn Pulverrücktände zu sehen sind, einmal mit Fön auf „kalt“ gestellt durchpusten.

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  2. Also ich hab das immer daheim, oft auch in klein in der Handtasche. Ich finde das praktisch um die Haare nochmal aufzufrischen. Für mich ist das Haarewaschen nämlich auch eine Tortur, wenn auch aus anderen Gründen. Ich persönlich achte meistens darauf ein Trockenshampoo in der entsprechenden Farbe zu kaufen – in meinem Fall „dark“ – so vermeidet man Puderartige Rückstände auf den Haaren.

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    1. Unterschiedliche Farben habe ich bei uns gar nicht gesehen, aber das Pulver ging auch so gut raus. Meine Haare sind blauschwarz (gefärbt… ja, ist total kontraintuitiv wenn man bedenkt, was ich für Probleme mit Geruch und Leuten, die an meinem Kopf rumfummeln usw… habe… Aber ich habe die komplett bescheuerte Situation, dass meine Haare natürlich blond sind und meine Augenbrauen natürlich schwarz, und es sieht, gelinde gesagt, echt bescheuert aus im Ergebnis, und regte mich jedes Mal auf, wenn ich mich irgendwo gespiegelt sah Daher werden die Haare seit über 20 Jahren angepasst. Lieber einmal alle 6 Wochen durchs Ansatz nachfärben quälen als ständig vom Farbschema angenervt sein 😉

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      1. Habe volles Verständnis meine Haare sind auch schwarz gefärbt (blau schwarz funktioniert bei mir irgendwie nicht und macht nur das Haare waschen noch schlimmer)
        Ich hab das immer von Battiste (glaube ich) bei DM oder Rossmann gekauft.

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      2. Meine Haare nehmen Farbe wahnsinnig schlecht an – ganz lang blieb selbst beim Färben mit Blauschwarz nach zweimal Waschen nur noch dunkelbraun übrig. Das ist inzwischen dank anderer Produkte besser, aber „zu Hause färben“ z. B. ist nach wie vor undenkbar, da muss die Frisörin ran.
        Zum dm muss ich dann mal reinschauen, wo es hier einen Rossmann gibt weiß ich gar nicht…

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      3. Also schwarz klappt bei mir gut, das mach ich selbst zuhause. Neulich hab ich blauschwarz versucht, selbst nach einem Monat kommt bei jedem waschen blaue Suppe und ich muss jedesmal die Dusche mit bleiche putzen…. aber farblich hat es keinen Unterschied gemacht. Leider.

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      4. Oh nein – das ist ja echt nervig! Seit ich meine aktuelle Frisörin habe, wäscht sich kaum noch etwas aus, selbst beim ersten Waschen. Was auch immer sie für eine Marke verwendet, ich finde es toll. Das Farbrückstände aus der Wanne entfernen fand ich auch immer grässlich.

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      5. Ich habe keine elektrische Dusche sprich ich habe sozusagen keinen Wasserdruck und Dusche mit seichtem Geplätscher. Da ist das waschen, Vorallem mit Farbe, sooooo nervig…

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      6. Uuuuh, das klingt grauenvoll. Ich habe bei uns extra eine stärkere Pumpe eingebaut, weil ich Duschen an sich ja schon nicht mag (lieber Badewanne), aber wenn mir das Wasser so halbherzig auf die Haut plätschert, finde ich das noch schrecklicher. Dafür müssen wir dann immer alle Gäste vorwarnen, dass der Druck auf den Wasserleitungen entsprechend höher ist und sie vorsichtig aufdrehen müssen.

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      7. Und…wie viele hundert grad hatte das Wasser? 😁 ich habe auch immer gern gebadet aber hab schon so lange keine Badewanne mehr, dass ich mich kaum dran erinnere wie es sich anfühlt…. seufz.

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      8. Es hatte 44 Grad.
        Ich hatte im Studium einmal eine Wohnung ohne Badewanne, das war grausam.

        Bei meinen Eltern hatten wir quasi einen Badeplan… niemand durfte zwei Tage nacheinander in die Wanne, und außer dem letzten „Slot“ am Tag gab es eine Zeitbeschränkung… denn wir mussten ja zu siebt mit zwei Wannen auskommen, von denen die eine deutlich besser war als die andere. Also faktisch eher zu siebt mit einer Wanne. Meine Mutter hatte das eine Badezimmer so zum Wohlfühltempel umgebaut, sozusagen… mit Musikanlage, Platz um in Wannennähe Bücher, Kaffeetasse, etc. abzustellen, viel Pflanzen…,
        Ganz so luxuriös habe ich es bei uns nicht, aber wir haben einen Whirlpool….

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