… und Montags Spaghetti

Es kommt immer mal wieder vor, dass sich bestimmte Themen auf seltsame Weise häufen. Nachdem wochen-, monate-, jahrelang niemand etwas davon erwähnt hat, taucht es plötzlich ständig auf.

So ein Thema fällt mir in letzter Zeit immer wieder auf, im Gespräch und beim Lesen auf Foren. Eltern autistischer Kinder sprechen von den „Essstörungen“ ihrer Kinder. Auch einige Autisten selbst listen „Essstörung“ in der Reihe ihrer Problematiken auf.

Da muss ich mich jedes Mal fragen: Sprechen die wirklich von Essstörungen?

Wissen die, was Essstörungen sind?

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Ich zitiere mal Wikipedia, da die Definition dort recht eingängig ist:

“ Mit Essstörung bezeichnet man eine Verhaltensstörung mit meist ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden. Zentral ist die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“. Sie betrifft die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung und hängt mit psychosozialen Störungen und mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen“

https://de.wikipedia.org/wiki/Essst%C3%B6rung

 

In der Liste der Essstörungen findet man Anorexie, Bulimie, Esssucht, und anderes

 

Der ICD-10 – die Diagnoserichtlinien – nennt unter den Essstörungen:

Anorexie (Magersucht) in allen möglichen Varianten – “ durch einen absichtlich selbst herbeigeführten oder aufrechterhaltenen Gewichtsverlust charakterisiert.“;

Bulimie  – durch „wiederholte Anfälle von Heißhunger und eine übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichts charakterisiert“

Essattacken – Übermäßiges Essen als Reaktion auf belastende Ereignisse

Erbrechen bei psychischen Störungen

Pica

Psychogener Appetitverlust.

 

Es gibt jedoch auch viele andere Gründe, seine Ernährung einzuschränken, oder auch ungewöhnlich zu gestalten.


Das Meiden bestimmter Lebensmittel aufgrund von Allergien oder Unverträglichkeiten ist KEINE Essstörung.

Das Meiden bestimmter Lebensmittel aufgrund von Krankheiten wie Zöliakie ist KEINE Essstörung.

Das Meiden bestimmter Lebensmittel aus religiösen Gründen ist KEINE Essstörung

Das Meiden bestimmter Lebensmittel aus ethischen oder anderen Gründen ist KEINE Essstörung

Das Meiden bestimmter Lebensmittel aus kulturellen Gründen ist KEINE Essstörung

Sich einfach aus „Spaß an der Freude“ für eine vegetarische oder vegane Lebensweise zu entscheiden ist KEINE Essstörung.

Das Meiden von Lebensmitteln, die als ekelhaft empfunden werden ist KEINE Essstörung (sonst sind bald noch alle essgestört, die etwa keine gerösteten Insekten essen mögen).

Das Meiden von Lebensmitteln, die nicht dem eigenen Geschmacksvorzug entsprechen, ist KEINE Essstörung.


 

Wie ist das nun mit den Autisten und dem Essen?

 

Ich kann nur für mich sprechen, aber es gibt einige Dinge, die mich beim Essen beeinflussen.

 

Das Offensichtlichste zuerst: Geschmack/Geruch.

Durch die fehlenden Filter nehme ich beides schon in sehr geringen Mengen sehr stark wahr. Ein Geruch/Geschmack, der mir sehr unangenehm ist, ist der der Gurke. Ich finde diese Geschmacksnote ekelerregend.
Das heißt für mich: Ich kann nicht einfach die Gurkenscheibe vom Sandwich nehmen und den Rest des Sandwichs essen. Ich schmecke die Gurke weiterhin, da der Geruch am restlichen Belag klebt. Wenn ich Pech habe und ein Sandwich erwische, das in einem engen Raum (dem Kasten an der Autobahnraststätte etwa) neben einem Sandwich mit Gurke lag, reicht das schon. Es ist nicht mehr genießbar. Stellt euch einfach mal vor, ihr würdet versuchen, ein Brot zu essen, das lange genug neben einer Pfütze Erbrochenem lag, um den Geruch anzunehmen. Viel Spaß.

Da ich Gerüche (das meiste, was wir als „Geschmack“ bezeichnen, sind ja in der Tat Gerüche) sehr intensiv „abbekomme“, werden sie mir vor allem in Kombination auch schnell zu viel. Stellt euch vor, es wäre doppelte oder dreifache Menge Glutamat ins Essen geraten.

Alternativ, denkt an das Phänomen „Amerikanische Süßigkeiten“. Wie oft hört man, dass Süßigkeiten aus den USA einfach nur künstlich und ekelhaft süß schmecken? Wie oft hört man, dass sich Leute „da drüben“ freuen, wenn wir ihnen was von unserem Süßkram schicken? (Ich habe auch ein paar Amerikaner, die ich mit Süßigkeits-„CARE“-Paketen versorge – im Gegenzug gibt es Bücher.)

Diesen Effekt des „zu viel“, bei dem neben dem Hauptgeschmack – „Süß“, „Sauer“, etc. – nichts anderes mehr durchkommt, habe ich auch bei anderen Dingen.

„Süßsauer“ geht gar nicht, das überlastet meine Geschmackswahrnehmung so, dass ich nach ein bis zwei Bissen nichts mehr runter bekomme.

 

Ein ähnlicher Effekt, bei dem ich schon nach wenigen Bissen „satt“ bin, tritt ein, wenn ich zu viele Geschmacksnoten mische. Das „satt“ ist in dem Fall so zu verstehen, dass der Körper aufgrund der Überladung mit unterschiedlichen Eindrücken die weitere Aufnahme verweigert. Der Hunger kommt dann wieder, sobald sich das etwas gelegt hat, was durchaus eine Weile dauern kann, bei einer Mischung ohne „Dominanten“ Geschmack bei mir aber glücklicherweise nicht allzu viel Zeit benötigt.

Ich mische Essen auf dem Teller nur, wenn ich es nicht vermeiden kann. Soßen, Ketchup, Zucker, Salz, was auch immer man normalerweise auf dem Essen verteilen würde, kommt bei mir an den Tellerrand. Dann wird Bissen für Bissen nach Bedarf und Kapazität eingetunkt.

Ausnahmen mache ich bei einigen wenigen Dingen, die entweder für mich nicht stark ins Gewicht fallen (es gibt tatsächlich auch Gerüche/Geschmacksnoten, auf die ich Hyposensibel reagiere, die ich also weniger stark wahrnehme als andere), oder ganz bestimmte Soßen, die ich seit Jahren oder Jahrzehnten unverändert kenne, und für die ich daher eine Art speziellen künstlichen Filter aufgebaut habe – eine Toleranz sozusagen. Die in meiner Familie gekochte Tomatensoße für die Spaghetti wäre dafür ein Beispiel.

 

Für den NT ist es wohl relativ leicht, einen unangenehmen Geschmack durch Trinken von Wasser oder Abwarten loszuwerden.

Ich hingegen habe den unter Umständen noch stundenlang im Mund, und da unangenehm oft sehr intensiv wahrgenommen wird, übertönt er dann alles andere.

Dafür habe ich ein paar wenige für mich angenehme Gerüche, die ich ebenfalls sehr intensiv wahrnehme, und die ich zum „überdecken“ verwenden kann.

Das erste Mal, dass ich das regelmäßig gemacht habe, habe ich es noch nicht mal mit Absicht getan. Ich hätte damals keinem sagen können, warum genau ich das mache… aber ich hatte damals eine seltsame „Liebe“ für Pullmoll Wildkirsch entdeckt. Es musste exakt diese eine Geschmacksrichtung sein, und über Jahre hinweg hatte ich fast ständig eines davon im Mund.

Leider ist das Zeug zuckerfrei, und auf der Dose steht so schön „kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“. Das habe ich lange einfach ausgesessen – die Gewöhnung erfolgte leider nicht so hundertprozentig – aber irgendwann im zweiten oder dritten Studiensemester kam der Punkt, an dem ich den übermäßigen Verzehr wirklich einstellen musste. Das war auch in etwa der Zeitpunkt, an dem mir der Sinn hinter meinem Pullmollkonsum dann plötzlich recht deutlich klar wurde.

Heute habe ich üblicherweise Zitronenbonbons in der Tasche, wahlweise Fisherman’s Friend (Zitrone, im Notfall auch die „normalen“), und eine Tüte FF im Auto liegen. Auf die annähernd ununterbrochene Verwendung verzichte ich allerdings.

 

Ein zweiter großer Punkt für mich ist die Textur.

Neben dem Geschmack ist auch das Gefühl des Essens im Mund relevant.

Für mich persönlich ist es sehr wichtig, dass mein Essen nicht glatt ist, sondern texturiert.

Beispiel Kartoffelpüree: Selbstgemacht aus gestampften Kartoffeln hat es eine unregelmäßige Textur, die ich angenehm finde und gerne essen. Angerührt aus der Tüte ist es glatt, einheitlich, ohne „Unterbrechung“ der Masse, und löst in meinem Mund das Gefühl aus, als würde sich dort drin etwas glitschiges, glibberiges, rutschiges und sehr selbständiges im Mund. Klingt nicht besonders angenehm, oder?

Genau… ist es auch nicht.

Deshalb esse ich auch Suppe ungern ohne Einlage. Geröstete Brotwürfel, Backerbsen, oder auch einfach nur eine großzügige Zugabe von geschnittenem Schnittlauch machen die Suppe essbar. Außer, die Suppe ist ohnehin dick und texturiert, wie die Kartoffelsuppe meiner Mutter. Dann ist sie sowieso essbar. Allerdings habe ich auch dann gerne ein Butterbrot daneben, von dem ich zwischenrein mal einen Bissen zugeben kann.

Anderes Beispiel: Der Spinat mit dem Blubb schmeckt toll, aber bitte nur mit Rührei kombiniert, sonst habe ich da nämlich auch ein Konsistenzproblem. Pudding ist mir am liebsten, wenn er kleine Klumpen hat, also so, wie er eigentlich nicht sein soll. Grießbrei ist toll, weil er richtig zubereitet seine Textur nicht verliert.

Mittel der Wahl gegen andauerndes Geglibber im Mund noch Stunden nach der Mahlzeit: Tüte Kartoffelchips. Die sind schön hart, bröselig und können bei mir zum Überdecken „herhalten“.

 

Ähnlich ist mein Verhältnis zu Bandnudeln. Eigentlich mag ich alle Arten von Pasta gerne. Mit Bandnudeln allerdings stehe ich auf Kriegsfuß. Da habe ich gefühlt den Mund voll (lebender) Regenwürmer. Muss nicht sein.

 

Eine weitere Textur, die ich überhaupt nicht ausstehen kann, ist alles, was faserig ist. Fleisch war das erste, was in dem Bereich „fiel“ – viel gegessen habe ich es ohnehin nie. Ich bin seit ich ca. 10 Jahre alt war Vegetarier. Spargel beispielsweise hat aber eine ähnlich unangenehme Textur, sodass ich ihn, auch wenn er mir geschmacklich sehr zusagen würde, nie außerhalb der Spargelcremesuppe (mit Schnittlauch bitte) esse.

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Einigermaßen typisch für Autisten dürfte es sein, tagelang – wochenlang – das gleiche essen zu können – und zu wollen. Prä-vegetarisch musste es bei mir jeden Abend Leberwurstbrot sein. Danach Frischkäsetoast. Dann Käsebrot. Jede dieser Phasen dauerte mehrere Jahre.

Wenn ich für mich alleine koche, gibt es oft Tag für Tag dasselbe Essen. Gerne auch zweimal am Tag. Das Gehirn bastelt sich eine Art Filterersatz. Der einheitliche Geschmack lenkt weniger ab, wird beruhigend statt störend, unterbricht den Ablauf nicht mehr. Ist im Nachgeschmack leichter auszublenden. Er erfordert schlicht weniger Energie, und warum sollte ich ohne guten Grund Kapazitäten verschwenden?

Ich sage gerne – und zwar nur halb als Witz – dass ich nun wirklich alt genug bin, um jeden Tag Käsespätzle zu essen, wenn mir das passt.

 

Nur montags nicht – denn montags gibt es Spaghetti.

Das wiederum hat einen Hintergrund, der in meine Kindheit zurückreicht. Ich war die älteste von fünf. Irgendwann hatte jedes Kind andere Zeiten, andere Verpflichtungen, Verabredungen, Nachmittagsunterricht, Musikschule, etc. Der Montag war bei uns ein besonders stressiger Tag.

Spaghetti sind schnell zu kochen, wenig Aufwand in der Zubereitung und im Wegräumen, und auch leicht durch Zubereiten von zwei Soßen für die Vegetarier und die Nichtvegetarier anzupassen. Und so gab es bei uns montags Spaghetti. Wöchentlich. Über Jahre.

Auch da bildet sich eine Art Filterersatz aus. Eher eine Art Schablone, vielleicht. Spaghetti gehören für mich zum Montag. Der Geschmack von Spaghetti mit Napoli-Soße, einem Schuss geschmolzener Butter und geriebenem Käse sagt meinem Gehirn noch heute: Das Wochenende ist vorbei. Zeit, was zu arbeiten. Und: Du hast heute Nachmittag was zu tun. Bei Spaghetti schaltet mein Körper direkt in den „Macher-Modus“ und mobilisiert Energie. Ehemals für den Nachmittagsunterricht. Heute nutze ich das auch gerne, um schon mal einen Vorsprung mit der Arbeit für die Woche zu erlangen. Schlecht sind Spaghetti „außer der Reihe“ am Wochenende – denn abschalten oder ausspannen ist kaum möglich, wenn sich gerade alles auf „Action“ eingestellt hat.

Und bevor jemand über meine Montagsspaghetti lacht: Der Kasperl und der Seppl haben auch jeden Donnerstag Bratwurst mit Sauerkraut (siehe Ottfried Preußler: Räuber Hotzenplotz)

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Und wie lief das nun in meiner Kindheit?

Eigentlich sogar relativ problemlos.

Wir konnten uns zum Frühstück und Abendessen unser Essen frei wählen. Das durfte auch über Jahre hinweg täglich dasselbe sein (in dem Zusammenhang übrigens: Warum bitte irritiert es keinen NT, wenn ein anderer NT über Jahrzehnte jeden Tag dasselbe zum FRÜHSTÜCK isst, aber bei allen anderen Mahlzeiten wird großes Theater gemacht? Warum bitte ist das Frühstück die einzige Mahlzeit, bei der fehlende Varietät „normal“ sein darf?).

Mittags gab es, was es eben gab (und montags Spaghetti), aber Essen wurde nie „gemischt“ auf den Tisch gestellt. Die Nudeln getrennt von der Soße, das Fleisch separat, jedes vernünftig trennbare Gemüse in einer eigenen Schüssel… Mischen konnte jeder auf dem Teller. Weglassen, was einem nicht zusagte, auch. Wie heißt es so schön bei Janosch? Jeder darf essen, was gut für ihn ist.

Es ist aber gerade dieses unproblematische „iss, was für dich passt“, das es möglich macht, auch mal etwas neues auszuprobieren. Hätte ich davon ausgehen müssen, ein potenziell unangenehmes, ekelhaftes, schlecht schmeckendes Essen aufessen zu müssen (oder erst nach langer lauter Diskussion liegen lassen dürfen), wäre ich sicher noch weniger bereit gewesen, einmal etwas neues auszuprobieren. Je mehr Ärger ein „Problem“ macht, desto mehr wird man versuchen, es zu vermeiden. Mir tun Kinder leid, die sich, wissend, dass es gleich ganz großes Kino geben wird, wenn sie nach dem ersten Probieren merken, das Essen geht nicht, verzweifelt an einige wenige bekannte Sachen klammern. Das ist aber auch keine Essstörung… das nennt man anders…

 

Ein Problem, in gewisser Weise, waren (und sind gelegentlich) Restaurants. Als Kind hatte ich, wenn wir auswärts essen waren, genau ein Gericht, das ich sinnvoll bestellen und essen konnte: Pommes Frites. Die sind einigermaßen einheitlich, d.h. es funktioniert eine „Essensschablone“ von zu Hause, im Notfall salzt man so lange, bis man nichts anderes mehr schmecken kann… Die große Katastrophe kam dann, wenn es unerwartet einmal keine gab. Dann war doppelt Not am Mann, weil nicht nur mental keine passende „Schablone“ dabei war, sondern auch noch die bereits „eingelegte“ leer blieb. Also: Der erwartete Reiz (Geschmack/Textur/Temperatur/etc.) blieb aus, dafür gab es unter Umständen einen komplett anderen, auf den ich nicht vorbereitet war. Overload garantiert. Meltdown unter Umständen nicht weit entfernt, vor allem, da ja Gasthäuser auch sonst nicht gerade die reizärmsten Umgebungen sind.

Heute telefoniere ich bei mir unbekannten Restaurants vorzugsweise vorher einmal mit der Örtlichkeit und kläre ab, was es gibt. Auf Onlinekarten ist nicht unbedingt Verlass. Da ich vegetarisch esse, ist die Absprache auch aus dem Blickwinkel oft sinnvoll. Die meisten Örtlichkeiten haben inzwischen gute vegetarische Gerichte, aber es kommt auch immer mal vor, dass jemand nicht mit der Zeit gehen möchte. Dann gehe ich auch nicht – allerdings nicht mit der Zeit, sondern mit zum Essen.

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Ein Mensch fährt von Konstanz nach Ludwigshafen. Dort angekommen merkt er, dass er seine Haustürschlüssel in Konstanz vergessen hat. Er ruft also seine Bekannten dort an und bittet sie, seine Schlüssel in den Rhein zu werfen. In Ludwigshafen schöpft er eine Tasse Wasser aus dem Rhein und schüttet diese in sein Haustürschloss, um seine Tür zu öffnen.

Wie nennt man das schnell wieder?

Es mangelt mir ja nun echt nicht an Selbstvertrauen…

aber DAS Selbstvertrauen mancher NTs, zu einem Thema, mit dem sie sich nie tiefer befasst haben, und das ein Fachgebiet innerhalb eines Fachgebiets ist, für das andere Leute jahrelang studieren, wilde Behauptungen aufzustellen, und dann demjenigen, der in dem Bereich tatsächlich einen Abschluss und über 15 Jahre Berufserfahrung hat, erzählen zu wollen, er würde ja die Aussage gar nicht verstehen…

Also, DAS Selbstvertrauen hätte ich auch gerne!

So gut wie neu

Gestern, direkt vor der Beerdigung, rief meine Restauratorin (nicht wissend, dass der Zeitpunkt gerade etwas ungünstig war) an. Das Stück, das sie gerade in Arbeit hatte, sei fertig. Ich war überrascht. Geplant war frühestens August, und noch letzten Donnerstag, als sie mich wegen einer Preisänderung anrief, sprach sie von einer Woche bis 10 Tagen.

Längliche Platte mit rotem Dekor; Herzog Wellington tanzt mit der Herzogin von Richmond. Der Sprung ist nicht mehr zu sehen.

Ich vermute ja fast, die Dame ging in Hogwarts zur Schule und hat einen extrem guten Reparo gelernt. Ich kann mich gar nicht sattsehen dran…

 

Im kaputten Zustand (allerdings um Klassen professioneller ausgeleuchtet und photographiert… oben: Ich, Handy, Wohnzimmerlampe; unten: Schwägerin, Spiegelreflexkamera, professionelle Ausleuchtung 😉

Längliche Platte mit rotem Dekor; Herzog Wellington tanzt mit der Herzogin von Richmond. Ein großer Sprung in Längsrichtung.