Lange nichts von mir hören lassen… Es war viel los, und keine Zeit, um zu schreiben.

Dann versuche ich jetzt mal, etwas aufzuholen…

Ostern. Weder mein Mann noch ich legen Wert auf Ostern. Ob „trotz“ oder „weil“ wir beide aus katholischen Familien kommen, lasse ich mal dahingestellt.

Eine Bekannte bot uns an, über die Feiertage mit ihr in ihr Ferienhaus in Italien zu fahren. Das lehnten wir ab. Sie ist unzuverlässig, das wissen wir. Es hätte sein können, dass sie uns noch zwei Tage vor Abfahrt absagt.

Aber der Gedanke „Italien“ hatte sich dann schon mal festgesetzt.

Lord Byron ist ein Thema, das uns interessiert, und das uns ja auch schon mehrfach nach England gezogen hatte. Und Lord Byron verbrachte eben, als er England aufgrund seiner hohen Schulden verlassen musste, nicht nur Zeit am Genfer See, sondern auch mehrere Jahre in Italien.

Die Entscheidung fiel also: Venedig und Ravenna sollte es werden. Hoffentlich, so unser Gedanke, wären über Ostern die meisten Touristen in Rom.

Eines im Voraus: Ich werde immer mehr zum Fan von Touristenapps fürs Handy. Boarding Pass im Flugzeug und Ähnliches machen wir ja schon lange übers Handy – und inzwischen auch ohne Backup-Ticket in der Tasche. Dieses Mal haben wir noch etwas anderes gemacht: Viele Museen und ähnliche Einrichtungen bieten inzwischen die Möglichkeit, den Eintritt im Voraus zu bezahlen, und dann über Einscannen des auf dem Handybildschirm angezeigten Codes hineinzukommen. Ganze ehrlich? Ich bin begeistert. Kein Anstehen an der Kasse, keine Schlangen, kein Lärm aushalten, sondern einfach nur zügig rein, in aller Ruhe durch, wieder raus. Sollte man bitte in allen kulturellen Einrichtungen zum Pflichtangebot machen.

Wir sprechen beide kein Italienisch, aber bekanntermaßen Latein. Und, wie sagt mein Bruder so schön? „Italienisch ist auch nur Latein im Ablativ.“ Also… Man setze jedes Substantiv und Adjektiv in den Ablativ, und schon hat man – zwar nicht wirklich Italienisch, aber immerhin etwas, mit dem man sich hervorragend verständlich machen kann.

Der Plan sah so aus: Freitag Anreise in Venedig; Samstag Venedig; Sonntag früh morgens weiter nach Ravenna. Montag Rückreise aus Ravenna. An sich sind drei Nächte ziemlich lang für mich, aber gerade noch vertretbar.

Der Hinflug war auffallend unspektakulär. Wir hatten den vorderen Teil des Flugzeugs quasi komplett für uns. Wohl kein Wunder, Geschäftsreisen über Ostern werden selten sein, und die wenigsten privat reisenden sind so wahnsinnig, Business-Tickets zu buchen.

Der erste Abend in Venedig war nett. Für mich nicht zu warm, für meinen Mann nicht zu kalt. Nun gut… es ist Venedig, was musste also gleich mal sein, nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten?

Genau… eine Gondelfahrt.

Erster Punkt: Gondelfahrten sind schweineteuer. In der „normalen“ Sechspersonengondel kostet die Fahrt 31 Euro pro Person. Das wäre mir definitiv zu eng gewesen. Es gibt allerdings auch noch die Möglichkeit, eine „romantische Gondelfahrt“ zu buchen. Dann ist man zu zweit in der Gondel, zahlt aber halt entsprechend mehr. Vor allem, wenn es Abend ist, denn dann wollen alle.

Wenn der Geldbeutel noch lockerer sitzt, kann man auch einen Musiker und Sänger zubuchen. Das „scheiterte“ bei uns allerdings nicht am Geld, sondern daran, dass ich es mit Musik nicht so sehr habe, und sicher kein Akkordeon und auch keinen italienischen Sänger im Boot brauche. Wir beschränkten uns also auf die romantische Gondelfahrt zu zweit.

Zweiter Punkt: Auch Gondelfahrten kann man per Handy vorbuchen. Man wird dann direkt abgeholt, an der Schlange vorbeigeleitet und kommt zum vereinbarten Zeitpunkt ohne lästiges warten im Personenstau zur Gondel. Das würde ich dringend empfehlen.

Eine Gondelfahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Obwohl an dem Punkt, von dem wir abfuhren, ziemlich viel los war, war auf dem Kanal doch weniger los, als ich mir vorgestellt hätte. Ein interessantes Erlebnis auf alle Fälle.

Der Tag endete für uns dann in aller Ruhe auf der Terrasse des Hotelrestaurants mit Touristenpizza.

*

Der Samstagmorgen begrüßte uns mit grauem Himmel und Nieselregen. Ein Glück, dass wir uns bei Feuchtigkeit nicht auflösen, denn es hörte den ganzen Tag nur sehr sporadisch auf damit. Zwei feste Ziele hatten wir uns für diesen Tag ausgesucht. Das erste, den Palazzo Mocenigo, hatten wir bereits am Vorabend vom Wasser aus gesehen. Dort hatte Byron während seiner Zeit in Venedig gelebt. Damals hieß es, der Palazzo hätte zwei Eingänge: Einen für die Mädchen aus Cannaregio und einen für die Mädchen aus Castello. Heute ist der Palazzo ein Museum – und zwar eines, das die Zeit auf jeden Fall wert ist.

Pünktlich um 10 Uhr kamen wir dort an. Die biglietti hatten wir ja schon.

Der Palazzo wäre schon ohne Museumsinhalte einfach nur Wahnsinn. Was für wunderschöne Räume… da weiß ich gar nicht so genau, wo ich zuerst hinschauen sollte… Es gibt eine Spezialausstellung zum Thema Parfüm, die mir zum allerersten Mal diesen Bereich irgendwie interessant vermittelt hat. Auf das Testriechen habe ich allerdings verzichtet.

Sehr viel Zeit verbrachten wir beim Betrachten der ausgestellten Bilder, Möbel und vor allem Textilien. Wir stehen ja nun beide auf historische Gewänder, und hier waren schon ein paar ganz besonders schöne zu sehen.

Zuletzt besuchten wir noch die Sonderausstellung „Alchimie der Farbe“, die sich mit dem Thema Färben von Stoffen und Garnen befasst. Da tut es mir direkte leid, dass ich keine Zeit mehr habe, um selbst Garn zu spinnen und zu färben.

Einen kleinen Abstecher zur Seufzerbrücke – die ihren Namen eben unserem Lord Byron verdankt – genehmigten wir uns danach noch, bevor wir uns in aller Ruhe ein Mittagessen suchten, und uns dann schön langsam in Richtung Lido vorarbeiteten. Der Lido di Venezia ist eine Insel am Rand von Venedig – dort, wo heute die Filmfestspiele von Venedig stattfinden, und wo Lord Byron damals um 1816 mit Sondergenehmigung Pferde hielt – seiner Aussage nach die einzigen Pferde Venedigs. Von dort startet er auch seine Schwimmwettbewerbe.

Das allerdings war nicht der Grund, warum wir zum Lido mussten. Von dort gehen aber die Schiffe zur Insel San Lazzaro, und dort befindet sich unser zweites fest eingeplantes Ziel: nämlich das armenische Kloster, in dem Byron viel Zeit verbachte, armenisch lernte und bei der Erstellung einer armenischen Grammatik half.

Es gibt nur eine Führung täglich, nämlich um kurz vor halb vier Uhr nachmittags. Außerhalb der Führung steckt man vor dem Kloster fest und kann nur auf das nächste Schiff warten, das einen wieder zurück bringt. Das wussten wir allerdings – und kamen entsprechend zum richtigen Zeitpunkt an.

Die Führung dauert zwei Stunden und findet statt – egal, wie viele Leute da sind. Für größere Gruppen könnte man auch eine Sonderführung buchen. Dank des immer noch eher unschönen Wetters, war neben uns nur noch ein anderes Paar da, sodass wir fast eine Privatführung hatten.

Die Gärten konnten wir dank des Regens weniger gut besichtigen – uns hätte es nicht so sehr gestört, aber die beiden anderen wollten dringend rein. Die Klosternbibliothek ist einfach traumhaft. Es wird viel Interessantes erzählt, es ist ein wahnsinnig ruhiger und angenehmer Ort. Noch ruhiger und angenehmer wäre er in anderer Gesellschaft gewesen, denn die beiden nahmen es alleine locker mit jeder kompletten Touristengruppe auf, was das sich-beschweren-über-alles betraf.

Dann kann man auch noch einkaufen. Rosenmarmelade zum Beispiel, da die Mönche ihre Rosengärten tatsächlich kulinarisch nutzen. Ich mag ja süß normalerweise gar nicht, aber für Rose mache ich immer eine Ausnahme. So natürlich auch hier.

Schließlich standen wir gegen sechs Uhr wieder am Lido. Hunger hatten wir noch nicht wieder, wirklich Lust dazu, ins Hotel zurückzugehen auch nicht… zielloses touristisches Bummeln ist auch nicht unser Ding.

Also kam uns der Gedanke, nachzuprüfen, ob wir nicht doch noch eine Tour im Palast des Dogen bekommen könnten. Diese Führungen sind immer privat, nicht unter zwei Stunden zu haben, bis in den Abend hinein buchbar, in unterschiedlichen Sprachen verfügbar und es wird damit geworben dass der Führer auf alle persönlichen Wünsche eingeht.

Wir hatten Glück – und so kehrten wir also dahin zurück, wo wir an dem Tag bereits einmal gewesen waren, dieses Mal, um neben der Brücke auch den Palast zu besichtigen.

Gut, auch diese Führung ist teuer, aber es waren nochmal zwei Stunden, die sich wirklich gelohnt haben. Da man mit dem Führer alleine ist, kann man sich wirklich auf das konzentrieren, was einen interessiert, länger oder kürzer in den Räumen bleiben, etc. Der Herr war sehr zuvorkommend und höflich (darf er für 100 Euro pro Stunde auch sein), informativ und kein bisschen genervt… obwohl ich zwar durchaus noch interessiert und aufnahmefähig war, aber meine Interaktionsfähigkeiten inzwischen – vor allem nach dem ständig jammernden anderen Paar im Kloster – doch etwas zu wünschen übrig ließen.

 

 


Bildquellen, da wir als notorische Nichtfotografen mal wieder keine gemacht haben:

Seufzerbrücke: By Tony Hisgett from Birmingham, UK (Brdge of Sighs  Uploaded by tm) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)%5D, via Wikimedia Commons

Klosterkirche, Innenansicht: By Leon Petrosyan (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons

Dogenpalast, Innenraum: von Christian Rosenbaum (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en), CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)%5D, via Wikimedia Commons

 

Advertisements

17 Gedanken zu “Venedig vor Ostern

  1. Gerade wollte ich dich schon für die Fotos loben, dann habe ich die Quellen entdeckt… hihi. Ich mag Venedig, war bisher aber immer nur sehr kurz dort. Mehr als etwas herum schlendern und die Atmosphäre aufschnappen habe ich nie geschafft, daher fand ich diesen Beitrag sehr interessant. Jetzt weiß ich wenigstens auch mal was über die Stadt!

    Gefällt mir

    1. Ich war das erste Mal dort.
      Na, ob du über die Stadt jetzt so viel weißt… 😉 vielleicht ein bisschen was darüber, wo sich Byron rumgetrieben hat.

      Und ja… ich bin absoluter Unphotograph, mein Mann ist noch schlimmer. Bei uns gibt’s bestenfalls Postkarten, und Fotos fast immer von Wikipedia.

      Gefällt mir

      1. Wenn man Byron mag, schon! Nee, ernsthaft, Venedig ist eigentlich sehr schön, auch von der Architektur her ansprechend, aber das hast du sicher selbst schon gemerkt. Ich war aber froh, dass das Wetter eben nicht so toll war, an dem Tag, Ich denke, das hat doch einige Touristen davon abgehalten, zu viel auf die Straße zu gehen, sodass wir vergleichsweise vel Ruhe hatten, solange wir draußen waren. Wenn es da so richtig „rund“ geht, möchte ich nicht dort sein.

        Gefällt mir

      2. Da hast du recht. Ich war einmal in der Hochsaison im Sommer dort, das war schrecklich. Das andere mal war ich unter der Woche in der Nebensaison, da ging das mit den Menschenmassen.

        Gefällt 1 Person

  2. Ach man, warum stehst du mal wieder nicht im Reader? Habe ich den Beitrag doch fast verpasst….
    Dachte ja gerade, was hat sie doch super geile Bilder gemacht 🙂 das letzte ist echt der Hammer, da reicht es ja einfach an die Decke zu starren, einfach Wahnsinn.
    Hört sich doch alles sehr gut an, okay Gondel fahren wäre jetzt nicht so meins, aber wenn schon Venedig muss man das wohl gemacht haben. Selbst bin ich da noch nicht gewesen.

    Gefällt mir

    1. Ich poste im Moment ja auch arg langsam, da läuft dir nichts weg. Bilder sind wie immer Wiki, ich kann doch nicht fotografieren… Quellen stehen gesammelt drunter, leider hat WordPress seit ich das letzte Mal Bilder eingebaut hatte wieder alles geändert und ich hab es partout nicht geschafft, die Info direkt in die Bildunterschrift einzukopieren.

      Ich fand’s auch toll, aber wenn’s so richtig voller Touristen ist möchte ich da nicht sein. Gondel fand ich schon interessant, aber in erster Linie deshalb, weil man da eben auch – kanalseitig – an Byrons damaligem Zuhause vorbeikommt (ist auch mit extra Tafel markiert) und man die Strecke nachvollziehen kann, die er gerne zu Trainingszwecken im Kanal schwamm. Was an der Fahrt romantisch sein soll entzieht sich mir, aber ich bin ja romantisch eh extrem unbegabt.

      Gefällt mir

      1. Ja, heute würde ich das nicht mehr aus ausprobieren wollen! Auch wenn es nicht ganz so dreckig aussah, wie ich es mir vorgestellt hatte, schönes Wasser ist anders.
        Byron war ja nicht so wahnsinnig gut zu Fuß, aber dafür ein hervorragender Schwimmer und Reiter. Fand es auch nett, dass einer der neueren Spielfilme über sein Leben das speziell in Bezug auf Venedig aufgegriffen hat. Sprach für die Recherche, m.E.

        Gefällt mir

      2. Sieht nicht schlecht aus, allerdings wäre mir dann doch eher eine französische Fassung lieber, wenn schon kein deutsch. Du weißt ja… Meine englisch Allergie 🙂

        Gefällt mir

      3. Ich hab gestern zum ersten Mal versehentlich jemandem auf Französisch geantwortet obwohl das gar nicht notwendig war…

        So, ich muss sagen: Unsere DVDs müssen dringend mal wieder sortiert werden, ich hab jetzt ziemlich lang gebraucht um die DVD rauszusuchen und meine Vermutung zu bestätigen: Meine DVD mit dem Film ist Niederländerin und daher auch niederländisch untertitelt. Aber wenn ich mich richtig erinnere, magst du Untertitel nicht so gern.

        Gefällt mir

      4. Stimmt es fällt mir schwer mich gleichzeitig auf beides zu konzentrieren, wenn ich ständig lese, sehe ich vom Film nichts. Gatte sagt ja, das ist antrainiert, Holländer kennen das ja kaum anders, da wird ja nichts synchronisiert.

        Gefällt mir

  3. Oh, wie schön! Venedig! Ich war bis letztes Jahr überhaupt noch nie in Italien. Und dann kam im Herbst plötzlich in der Presse die Nachricht, daß die Deutsche Bahn AG ihre Nachtzüge „CityNightLine“ einstellen will. Ich hatte vorher schon immer damit geliebäugelt, mit den Nachtzügen in das benachbarte Ausland zu fahren, hatte das aber immer wieder aufgeschoben. Und nun bekam ich Torschlußpanik!

    Ende August zeichnete sich ab, daß das Wetter noch mal richtig sommerlich werden sollte, und ich hatte Anfang September noch ein paar Tage ohne Termine. Da habe ich kurzerhand 3 Tage Urlaub eingereicht (1.,2.,5. September 2016), und ich habe Fahrkarten für die Nachtzüge von fünf aufeinanderfolgenden Nächten gekauft:

    (Dortmund-)München-Venedig.
    Venedig-München(-Oberstdorf)
    (Oberstdorf-)München-Amsterdam-(Dordrecht)
    (Dordrecht-)Amsterdam-Zürich(-St.Moritz)
    (St.Moritz-)Zürich-Hamburg(-Flensburg)

    Und dann habe ich am 31. August gegen 15 Uhr im Büro den sprichwörtlichen Bleistift fallengelassen, bin in den ICE nach München gestiegen und dort in den Nachtzug nach Venedig. Dann kam ich an im Bahnhof Venedig Santa Lucia, habe mir ein Tagesticket für die Wasserbusse gekauft und bin erst mal den Canal Grande entlanggefahren bis nach Lido.

    Das war ein geiles Gefühl! Einfach mal so nach Venedig! Und dann auch noch so völlig spontan (also mit nur wenigen Tagen Vorlaufzeit)! Am Vortag hatte ich noch in Dortmund im Büro gesessen und anstrengende Telephonkonferenzen geführt, und jetzt schipperte ich bei strahlendem Sonnenschein mit dem Wasserbus durch Venedig. Einfach nur so! Obwohl ich doch bisher noch nie überhaupt in Italien war! Ich kann das Gefühl gar nicht so richtig beschreiben, ich war wirklich richtig euphorisch.

    Ich habe Venedig dann auch gleich als schöne Kulisse genutzt für ein Video in meiner Filmreihe über Bücher:
    http://www.bilderbein.de/kohl-witze.html

    Ich bin in Venedig in kein Gebäude hineingegangen (außer in den Bahnhof), und ich habe auch keine Fahrt mit einer Gondel unternommen. Alleine das Gefühl, dort zu sein, war schon gigantisch! Mal eben so spontan nach Venedig, als ob das gar nichts wär. Mal eben ans Mittelmeer in diese Stadt, wo statt auf Asphaltstraßen alles auf dem Wasser passiert.

    Von diesen Erlebnissen habe ich einer Freundin so begeistert erzählt, daß ich im Frühjahr dieses Jahres mit ihr eine zweiwöchige von mir selbst organisierte Reise mit der Eisenbahn von Nord nach Süd durch Italien unternommen habe, inklusive zwei Fahrten in Schlafwagen, geführte Tour auf den Vulkan Ätna, und Rückflug von Palermo nach Weeze (Niederrhein).

    Gefällt mir

    1. Wie schön! Ich fahre ja nur Zug, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt… also meistens von Brüssel nach Paris mit dem Thalys, weil mein Mann und ich uns nicht drauf einigen können, wer sein Auto „opfern“ und in Paris parken muss ;).
      Fünf Nachtzüge am Stück – ich wäre so fertig anschließend, da könntest du mit mir nichts mehr anfangen.
      Ich war vorher auch noch nicht in Italien gewesen.
      Vorerst steht es auch nicht wieder auf dem Plan. Es war zwar toll, aber wir reisen meistens, um etwas Bestimmtes anzuschauen, und da ist in Italien relativ weg, was uns so extrem „vom Hocker reißt“. Wenn sich die Familie wieder etwas beruhigt hat (meinen Großeltern geht es gerade gesundheitlich nicht gut), hätte wir aber noch ein paar Orte in Spanien und Portugal auf der Liste, von denen wir diesen Sommer gerne noch etwas „abarbeiten“ möchten.

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s