saege

Und so wurde aus einer Knochensäge meine Knochensäge. Zu sehen oben im Bild. Das Ding ist echt zu schade, um es als reine Deko versauern zu lassen.

 

Advertisements

16 Gedanken zu “Sägenupdate

  1. Ok, sieht für mich als Laie erstmal aus wie eine normale Säge… interessant auf jedenfall! Übrigens: mein Besuch verduftet am 6.5. mittags. Wenn du / ihr also abends Lust habt, hätte ich sogar Zeit.

    Gefällt mir

    1. Aktuell sieht es so aus, als würden wir keinen vernünftigen Rückflug bekommen.
      Cool! Ich koordiniere nachher kurz, ob mein Mann schon irgendwem zugesagt hat (da wir auch ein paar Reenactment-Kollegen in und um Dublin haben) und gebe dir dann definotiv Bescheid!

      Gefällt mir

  2. Gratuliere, wie hast du ihn rumgekriegt?
    So ein Teil kannst du dir fast selbst basteln, hatte mir das spektakulärer vorgestellt.
    Was muss das früher noch Arbeit gewesen sein, so ein Bein zu amputieren.

    Gefällt mir

    1. Ja, aber die weiß doch schon, wie es geht. Also quasi eine Säge mit Übung und Arbeitserfahrung!

      Ich hab‘ ihm nochmal vorgehalten, dass die Säge das gerne möchte, und ihn drauf hingewiesen, dass ich bald wieder dran bin und mir dann nicht vom Chef eine leihen müssen möchte.
      Außerdem findet sein Liebster die Säge glaube ich etwas gruselig… auf jedenfall konnte der es gar nicht erwarten, dass sie endlich weg ist.

      Arbeit war das sicher… v.a. dann so bei der X-ten Amputation des Tages, wenn die Klingen alle schon etwas stumpf waren.

      Gefällt mir

      1. Zum Glück ist man dabei doch weit genug vom Publikum weg, dass manche Sachen nicht auffallen… wie z. B. dass ja faktisch zuerst sein Bein weit genug „auseinandergenommen“ werden muss, um dazwischen „durchzuschneiden“, um weder ihn noch die Prothese zu beschädigen. Es wird oberhalb der vorgesehenen Stelle „abgebunden“ – natürlich nicht wirklich fest zugezogen – Dann wird der Soldat von starken Assistenten festgehalten, während der Chirurg mit einem hoffentlich scharfen Messer Haut und Muskeln „durchschneidet“ (zumindest laut Erklärung fürs Publikum, in der Tat säbelt man natürlich mit großer Anstrengung in der Luft herum 😉 ) und dann schließlich per Säge den Knochen durchtrennt. Dann hoffentlich dran denkt, die größeren Blutgefäße abzubinden (gelegentlich vergaßen die Chirurgen das, was dann für den Patienten in der Regel tödlich endete); das es nicht üblich war, wirklich schöne Hautlappen zu schneiden, mit denen man das dann abdecken und vernähen konnte, fällt der ganze Abschlussteil auch eher weniger aufwändig aus, sondern besteht eher daraus, dass man das irgendwie abdeckt und umwickelt dass es hoffentlich hält… also da kommt uns die eher recht grobe Ausführungstechnik (die natürlich entsprechend viele Opfer forderter) entgegen.

        Gefällt mir

      2. Sorry. Werd mich bessern. Wenn du dich mal als Feldchirurg versuchen willst, sorge ich dafür, dass gespritzt wird. Allerdings darf MIR das wirklich nicht passieren, denn ICH ziehe ständig über Dr. Hume her (einen britischen Chirurgen, der einige Soldaten unnötig das Leben kostete.. u.a. weil er das Abbinden größerer Gefäße anscheinend für optional hielt.)

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s