Auf den guten alten VHS-Videocassetten konnte man bis zu drei verschiedene Sprachfassungen (jeweils in Mono) gleichzeitig speichern und mit jedem handelsüblichen Videorecorder abrufen. Es war sogar möglich, mit dem richtigen Videorecorder selbst die Tonspur auszutauschen und etwa einen aus dem TV aufgezeichneten Film wieder mit dem Originalton (z.B. von einer ausgeliehenen fremdsprachigen Bibliotheks-Videocassette) zu versehen.

Warum man das hätte machen sollen? Wir haben es in erster Linie aus einem Grund gemacht: Weil wir es konnten.

 

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18 Gedanken zu “Nutzloses Wissen: VHS

    1. Ich auch, aber ich zeichne nichts mehr auf (habe ja kein angeschlossenes Fernsehprogramm)…Meine Mutter hat ihr „Setup“ auch noch… Das Schöne am VHS-Rekorder ist ja auch, dass da keine Teile drin sind, die man nicht selbst reparieren kann, wenn was kaputt geht. An DVD-Player trauen wir uns da nicht so recht.

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      1. Mein Vater & meine Großeltern auch, die zeichnen inzwischen aber alle v.a. direkt aufs Gerät auf, schauen es an und löschen es wieder, weil dann weniger Zeug (also Datenträger) rumsteht. Der große Vorteil an allem was keine VHS-Cassetten sind ist halt, dass es auch keinen Bandsalat gibt.
        Bei mir sind es wie gesagt alles reinige Abspielgeräte. Und jetzt wirds leicht peinlich… ich müsste jetzt heimgehen und schauen, ob wir hier überhaupt ein Gerät zum Aufzeichnen *haben*. (Gestern mal grad nach Belgien geflüchtet, nach dem Osterurlaub bin ich dann hoffentlich wieder ausreichend entstresst um bei der Familie mitzuhelfen. Aktuell geht’s nicht mehr.)

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      2. So schlimm gestresst im Moment? Bleibt ihr bis nach Ostern in Belgien?
        Ja genau so mache ich das auch, aufzeichnen, abgucken… Habe nur vier Kassetten das reicht dann.

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      3. Über die Feiertage selbst „flüchten“ wir ganz woanders hin, da wir garantiert weder in Belgien noch in Bayern Ruhe hätten. Das ist der Nachteil an Familie: zu den Feiertagen stehen sie alle vor der Tür und meinen, Höflichkeitsbesuche wären „in“. Also machen wir uns gleich vorbeugend rar. Jetzt ist natürlich wegfahren im schon angestressten Zustand auch nicht so toll, aber die Planung steht schon länger als der akute Hintergrundstress, sodass ich im Moment gar nicht sicher bin, ob am Ende Absagen oder Fahren mehr Stress wäre… aber ich glaube, da ich seit mehreren Monaten auf diese Fahrt eingestellt bin, wäre Absagen schlimmer. Oder auf jedenfall wird Fahren nicht schlimmer als Absagen.

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      4. Da habe ich es besser getroffen. 🙂 Wahrscheinlich verbringen wir Ostern in Belgien, mal schauen, Mann wird wohl einen Tag zum Essen zur Familie gehen und das war es dann.

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      5. Unsere Mütter sind ja beide VOLL KATHOLISCH, da artet Ostern etwas aus, aber das könnte man noch umgehen. Die diversen Cousins und Cousinen und ähnliches auf beiden Seiten, denen zu Feiertagen plötzlch einfällt,dass man ja Familie hat, der man auf die Nerven fallen könnte, weniger. Die sind auch total merkbefreit wenn man ihnen sagt „Du, das möchte ich nicht,das passt mir nicht…“. Naja.
        Ich wünsche euch allerschönstes Wetter und uns, dass es nicht zu heiß wird, wir fahren richtung Süden.

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      6. Ja, ich weiß auch nicht mehr so genau was mich bei DER Planung geritten hat… hab ich verdrängt. Eventuell hab ich mich aber auch davon überzeugen lassen, dass Norditalien zwar südlicher ist als Brüssel aber zu Ostern nicht so wahnsinnig heiß. *Nachschau* Also aktuell sieht die Wettervorhersage mit unter 20 Grad und Regenschauern fürs Osterwochenende nicht sooo schlecht aus für uns!

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      7. Sozusagen. FR/SA Venedig, Thema Lord Byron, SO Ravenna, Thema Lord Byron & Dante. Da das Byronmuseum dort unseres Wissens noch nicht wieder geöffnet ist (die haben größere Restaurationsarbeiten am Gebäude vorgenommen) haben wir uns da mit Dante noch ein bisschen interessanten Stoff dazuaddiert.

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    1. Sind mir bekannt, war aber immer mehr so ein Kuriosum. Soweit ich mich erinnere waren sie auch nicht selbst bespielbar, also waren keine Aufnahmegeräte dafür zu bekommen. Sachen, die nur abspielen, waren für uns eigentlich immer langweilig.

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      1. Aufnehmen konnte man auf Laserdisc nicht, auf CDs ging das in den 80ern und Anfang der 90er aber auch noch nicht. Es waren Medien, mit denen man an Musik in guter Audioqualität herankommen konnte.

        Die Audio-CD hatte in der Klangqualität und auch in der Handhabung (Wiederholung von Titel, Vor- und Rückspulen) erhebliche Vorteile gegenüber dem eigenen Radio-Mitschnitt auf Musikkasette, und entsprechend die Laserdisc gegenüber der eigenen Video-Aufnahme von Fernsehsendungen wie Formel Eins, wo die Musikvideos nur in seltenen Fällen mal komplett ausgespielt wurden.

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      2. Ich grinse gerade, Audiomitschnitte im Radio, das war ja immer so ein Act, wenn man mit dem Finger auf der Aufnahmetaste saß und wartete… Noch schlimmer, es kam endlich der gesuchte Titel, und man hatte sich mit dem Restband verschätzt und die Cassette war aus…

        Wir kauften unseren ersten CD-Brenner 1994, da wurde im Rahmen eines Umzugs bei uns eine Menge Technik „erneuert“ und auf den aktuellen Stand gebracht. Das war ein Act… es dauerte ewig, die CDs waren noch nicht zuverlässig abspielbar, und alleine den Computer dazu zu bringen, das Gerät zu verwenden war ein Abenteuer. Und dann waren die ersten CD-Rs auch noch chronisch am kaputtgehen. Aber Hauptsache, wir hatten einen CD-Brenner.
        Kurz drauf tauchten dann die -RWs auf und es war allgemeines Mosern angesagt, im Sinn von „Hätten wir nicht einfach noch ein Jahr warten können…?“

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