Es ist bekannt – in Deutschland werden Filme synchronisiert.

Zwar gab es „immer“ in „allen“ Ländern zu gewissem Grad beides, aber bis die DVDs anfingen, das Untertiteln  überall einzuführen und eine zunehmende Faulheit der Zuschauer auch in ehemals typischen „Untertitelungsländern“ zu einer Erhöhung der Synchronisationsrate geführt hat, gab es eine relativ klare Einteilung.

Deutschland synchronsiert. Die Niederlande untertiteln. Spanien synchronisiert. Frankreich untertitelt. Italien synchronisiert. England untertitelt.

Zufällige Verteilung?

Nein, gar nicht.

Mag jemad raten? Ohne Tante Google zu bemühen?

Warum könnte das so sein?

 

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11 Gedanken zu “Synchronisation

  1. Hat vielleicht damit zu tun dass die Synchronisierende Länder selber viele Filme dreht während andere – kleinere – Länder keinerlei eigenes Filmmaterial hat und es zu aufwendig wäre alles zu synchronisieren?! Hmm. Macht irgendwie keinen Sinn. Hat es aber grad noch, in meinem Kopf..!

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  2. Ich habe keine Ahnung warum, aber für mich ist das Mist und darum schaue ich in Holland auch keine Filme. Kann mich einfach nicht auf gucken und lesen gleichzeitig konzentrieren. Dann lieber ein belgischer Original…

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    1. Ich komme weder mit Synchro noch mit Untertiteln mehr zurecht… Ich hab‘ ja beides gelernt, also die Herstellung (Und zur Synchronisation meine Übersetzer-Diplomarbeit geschrieben)… und ich sehe seitdem bei beidem immer nur den Mist, den die Kollegen gebaut haben. Ganz selten, dass mal ein Film wirklich, wirklich gut bearbeitet ist. (Stichwort: „Willkommen bei den Sch’tis“. Die Synchronisation ist Wahnsinn.)
      Was ich zum anschauen sehr, sehr anstrengend finde, ist die Osteuropäische/Russische „Voiceover“-Synchronisation. Da verliere ich immer den Faden.

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      1. An der Synchro stört mich höchstens, dass die Stimmen oft so gar nicht zur Person passen oder…. Es eben kein bisschen synchron ist. Aber egal, besser als dabei lesen zu müssen.

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      2. Laaaach, das mit dem nicht synchron… passiert v.a. dann wenn man meine Kollegen da dran setzt und die versuchen, zu übersetzen… Synchronautor ist nämlich eigentlich ein eigener Berufszweig. Aber natürlich vielen Produzenten wieder zu teuer.

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