Erinnert ihr euch an Janoschs Traumstunde?

Da hab es einen Cartoon mit Schnuddelbuddel und Schnuddelpferdchen. Schnuddelbuddel baute ein Haus. Im Lauf des Clips kommen immer mehr Zimmer dazu… Unter anderem heißt es da „…und ein […]Penthouse.“ (Nicht, dass ich damals gewusst hätte, was ein Penthouse ist…)

Meine Familie neigt dazu, die Bezeichnungen, die ich teilweise für unsere Zimmer verwende, zu kommentiren mit „…und ein Penthouse.“ Dann weiß ich: Das Haus klingt mal wieder größer, als es ist… und es ist doch eigentlich so schon recht groß. Und einige Räume dienen eben etwas speziellen Verwendungszwecken.

*

Da ich ja über eine Woche damit zugebracht habe, bzw. wir haben, mein „Attyzimmer“ in den aktuellen Zustand zu versetzen, möchte ich hier nun auch die Ergebnisse präsentieren.

Zunächst wurde der erste Satz Möbel gebaut – in Maßanfertigung, da in meinem Haus natürlich keine einzige Abmessung nach DIN ist.
(Der eigentliche Kniestock ist übrigens noch niedriger, was da zu sehen ist, ist eine Rigipswand, die ich eingesetzt habe, um mehr Luft zum Kabelverlegen usw. zu haben.)

Vorher

Nachher

Es folgte die Entscheidung: Was kommt nun rein? Auf jeden Fall musste dieser Kistenstapel abgebaut werden.

stapel

In die hinteren Regale zunächst die Bücher, die ich nicht häufig benötige. Z. B. die Sammlung an Kinderbüchern.

Da wären etwa die Göttinger Jugendbücher – manche werden sich vielleicht dran erinnern. Ich finde, die waren ganz toll, und versuche, eine Komplettsammlung herzustellen.

Bei den Schneiderbüchern sammle ich nur die „ganz alten“ – d. h. die, die noch kein rosa Schneider-„S“ auf dem vorderen Buchdeckel haben. Das ist hier noch ausbaufähig.

schneider2schneider1

Und gemischte andere Kinderbücher, die ich nicht hergeben will, aus unterschiedlichen Gründen.

Außerdem die Komiksparte… (KOMIK, nicht Comic. Comic ist was anderes.)

komik2

komik1

Und eine ganze Handvoll an Romanen. Die ich eventuell irgendwann nochmal lese.

In die hohen Regale kommen nach hinten ein paar Serien, die entweder nicht vollständig sind oder eigentlich veraltet, aber aufgrund der Illustrationen behalten werden. Aufgefüllt mit Zigarettenbilderalben.

Vorne – vorne müssen die Bücher hin, die ich doch öfter mal nutze.

Ja, doch, diese Bücher haben einen gemeinsamen Nenner!

b

Hier ein paar Regale Vampire…

vampire

Dort ein paar Regale gemischte Fantasy…

Zur Sprachverteilung ist es so, dass wir und bemühen, Deutsch, Englisch, Russisch in Bayern aufzubewahren (Russisch ist leider recht wenig da, die Bücher mit interessanten Inhalten sind nicht sooo leicht zu beschaffen, Bestellungen dauern lang und verschwinden häufig), während Französisch und Niederländisch in Belgien lebt. Wer genau hinschaut wird sehen, dass es nicht zu 100% funktioniert.

Was-ist-Was ist eine tolle Serie, die auch Erwachsene durchaus noch lesen können und die in keiner Büchersammlung fehlen sollte. Da es immer mal wieder Neuauflagen mit neuen, aktualisierten Inhalten gibt, sind einige Nummern mehrfach vorhanden.

wiw

Und – natürlich – die Atty-Bücher. Eigentlich wollte ich ja gerne die Atty-Bücher und die Jack-Bücher hier haben… „Jack“ war einer von „Atty“s Offizieren, auf den meine Freundin steht, und über den ich als Gesprächsgrundlage auch lese, was ich in die Hand bekomme. Leider passten sie nicht mehr ins Regal, weswegen „Jack“ in die eigentliche Hausbibliothek umziehen musste. Ich hoffe, er fühlt sich dort wohl.

Der obere Bereich der Regale enthält Schubladen zur Aufbewahrung kleiner Atties,

schub2

schub1

und – natürlich – meine ersten Atty-Vitrinen.

Momentan ist noch etwas Platz… .

Das ist der Rest der eingangs gezeigten Kisten. Ja… ganz reichte der Platz nicht aus! Was allerdings auch mit daran lag, dass wir den verbleibenden Rest Romane aus der unteren Bibliothek geräumt haben.

kistenrest

Und weil mir gerade danach war, habe ich mir aus leeren Kartons eine kleine Theke gebastelt – oder zwei – und meine anderen Atties mal auch kurzfristig aufgestellt.

Es fehlen ein Rasiermesser und ein Löffel… von denen ich gerade keine Ahnung habe, wo ich sie hingelegt habe. Finde ich sicher irgendwann irgendwo…“Das Haus verliert nichts“ sagt man bei uns.

reihe

Geplant ist ein weiterer Satz Regale entsprechend den jetzt vorhandenen auf der anderen Seite, sowie um Umstellen des Kamins mit hohen Glasvitrinen. Das OK vom Schornsteinfeger habe ich bereits.

fertig

*

 

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20 Gedanken zu “Das Attyzimmer

  1. Wow, mir steht der Mund offen 👄, das ist wahnsinnig schön geworden. Ich habe jetzt auch eine Vorstellung, was der Schreiner gebastelt hat. Sieht richtig toll aus und sehr ordentlich. Überhaupt gefällt mir das Zimmer sehr, da darf man mich gerne mal einen Tag einsperren.
    Aus der Reihe „was ist was“ habe ich auch noch einige Bücher, die habe ich mal gesammelt, fand sie immer sehr interessant.
    Hast du schon eine Idee, wie du jetzt das Fenster putzt? 😁

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    1. Schon klar… ich sperr‘ dich in ein Zimmer ohne Tür und du setzt dich dann in meinen Massagesessel und gehst da nicht wieder raus. Das würde dir so passen! 😉

      Ich find’s auch total schön und würde am liebsten morgen die restlichen Möbel einbauen lassen… leider ist die Warteliste bei diesem unserem Schreiner sehr lang.
      Ich weiß noch nicht, ob ich die Atties so stehen lasse… zum einen würde ich gerne, ich schaue sie ja auch wahnsinnig gerne durch… zum anderen muss man sie so aber ständig abstauben… alle…

      Ich werde die restlichen „Was ist Was“ jetzt mal bestellen, damit die Reihe vollständig bzw. auf dem aktuellen Stand ist, es werden ja weiter neue produziert.

      Meinst du das Fenster da in dem Raum? Genau wie vorher auch… vorzugsweise gar nicht 😉 man kommt aber tatsächlich ran, die Regale kuscheln sich so schön unter die Dachschräge, dass kein Nutzraum verlorengegangen ist. Näher an die Wand gehen hätte man vorher schon nicht können, ohne sich den Kopf anzurennen.

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      1. Oooch ich fand das jetzt mal so eine schöne Strafe dort eingekerkert zu werden 😁 Dann wäre ich endlich mal wieder zum lesen gekommen. Wenn du mir dann noch ein Glöckchen neben den Massagesessel stellen würdest, dann könnte ich mich bemerkt machen, wenn ich ein Hüngerchen bekomme 🙂
        Wenn ich das Regal sehe fehlen mir doch sehr viele Bücher aus der Reihe, ich habe einige über ausgestorbene Tiere und Dinosaurier, alte Völker, versunkene Städte, Naturkatastrophen, Weltwunder… Sollte mal wieder durchschauen.

        Okay Fenster akzeptiert… In der Häufigkeit putze ich in etwa auch.

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      2. Jaaaa.. wie geschrieben, einige davon sind doppelt, weil die Inhalte mal erneuert wurden. Mein letzter Stand war, dass es aktuell 140 Titel gibt. Davon dürfte ich so die erste Hälfte ziemlich komplett haben, danach wird es lückig.

        Ich stelle mir das so vor: Du klingelst mit dem Glöckchen; der Mamagei kommt angetappst und sagt „Na, kleines Vogele? Was willst du?“(Ihr Standardsatz, wenn man nach ihr ruft… damit weißt du jetzt was ICH sage, wenn sie ankommt und mich erwartungsvoll anschaut.)
        Ich habe dem Raum ja eigentlich die Tür vorne genommen und durch den großen Bogen ersetzt, weil die Beleuchtung durch die beiden kleinen Dachfenster eher miserabel war, nachdem ich die Rückwand eingebaut hatte (als ich das Haus gekauft habe, war der Raum noch größer und ging hinten bis zum Nordende vom Haus. Jetzt ist da noch unser Schlafzimmer dahinter.) Aber es ist in der Tat auch ganz praktisch, dass man sich dort nicht einschließen kann, sonst würde ich glaube ich auch eher mal da drin verschwinden und nicht mehr wieder auftauchen (auch vor den Regalen standen da ja a.) meine Atties, b.) die überzähligen Bücher und c.) der Massagesessel schon drin 😉 )

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      3. Die Idee mit Mamagei gefällt mir! Ich würde dann sagen, bitte Tee und Schnittchen… Kann sie damit was anfangen?

        Ich hoffe ja, dass du nie in Umstände kommst in eine kleine Wohnung ziehen zu müssen.

        Muss schon wieder ins Bett, leider bin ich gerade etwas angeschlagen.

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      4. Schlaf gut und erhol dich gut…

        Und ja, das wäre wirklich nicht schön… müsste man alles in Kisten verpacken und einlagern, wäre schade drum!

        Tee kennt sie denke ich nicht… bei Kaffee weiß sie, das ist „Geier, nein!“
        Schnittchen… weiß ich jetzt gerade selbst nicht so genau, was das ist.

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  2. Diese Bücherregale, in denen die Bücher klar nach Verlagen geordnet sind und entsprechend die Bücher mit ähnlich gestaltetem Buchrücken nebeneinander stehen, erinnert mich total an mein Bücherregal in meinem alten Kinderzimmer.

    Ich habe nicht so arg viele Bücher aus meiner Kindheit, weil ich viele Bücher im Bücherbus ausgeliehen habe. Und später als Student und dann als Angestellter bin ich nicht mehr so viel zu Lesen gekommen wie früher als Schüler.

    Ein paar Exemplare von „Was ist Was“ habe ich auch, sogar Nummern doppelt, bei denen man dann sieht, wie sich das Thema innerhalb von ein paar Jahren extrem verändert hat. Ich denke da vor allem an den Band „Roboter und Elektronengehirne“. Das Buch will ich demnächst auch mal in die Kamera halten.

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    1. Jaa, ich finde das ja sehr spannend zu sehen, wie die Themen aktualisiert werden. Auch bei manchen Kinderserien,die regelmäßig an die Lebenswelt der gerade aktuellen Kindergeneration angepasst werden, beobachte ich das gerne.

      Die Bücher, die da auf den Fotos stehen, sind fast alle neu angeschafft. Die Bücher aus meiner Kindheit, also die genauen Exemplare, stehen in der Hausbibliothek meiner Eltern und dort der „neuen“ Generation zur Verfügung.

      Einige der Bücher aus deinem Clip erkenne ich sogar wieder!

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      1. Ich war neulich mal wieder in einer größeren Buchhandlung und habe gesehen, daß sich insbesondere „Was ist Was“ total verändert hat. Die Gestaltung ist völlig anders, ich habe die Titel und Nummern überhaupt nicht mit meinen Erinnerungen übereinbringen können, und die Buchrücken sehen auch ganz anders aus. Deshalb würde ich die neuen Bände gar nicht kaufen und zu den alten dazustellen wollen.

        Wenn ich seit meiner Kindheit vielleicht alle paar Jahre die jeweils aktualisierten Bände gekauft hätte, dann würde ich das wahrscheinlich auch weiterhin tun. Aber so ist die zeitliche Lücke jetzt viel zu groß, deshalb hätte ich jetzt das Gefühl, Bücher zu kaufen, die mit den alten gar keinen Zusammenhang haben.

        Statt dessen schaue ich jetzt in die alten Bücher und habe den Eindruck, eine Zeitreise zu machen: Die Kinder auf den Illustrationen tragen ganz altmodische Kleidung, Berufe sind in strikter Trennung den Geschlechtern zugeordnet, Rechenzentren arbeiten mit Lochstreifen, deutsche Postleitzahlen sind vierstellig.

        Ich finde es auch interessant, in alten Büchern, deren Inhalt ich eigentlich kenne, neue Botschaften zu entdecken. Neulich habe ich mir für meine Video-Reihe die Bücherserie „Urmel aus den Eis“ vorgenommen. Und bei meinen Vorüberlegungen wird mir auf einmal bewusst: Das ist ja die perfekte neurodiverse Gesellschaft, die da auf der Insel Titiwu (und Urwapingschu) lebt! Vor allem darf sich jeder einfach zurückziehen aus der Gemeinschaft, ohne dafür eine Begründung geben zu müssen. Ich habe zwar schon als Kind den Waran Wawa um seine Muschel beneidet, aber ich habe mir ansonsten keine Gedanken darum gemacht.

        http://www.2n-1.de/urmel-aus-dem-eis.html

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      2. Die Mupfel! Ich liebe ja die Interpretation der Augsburger Puppenkiste sehr.
        Ich weiß nicht, ob man es sieht, aber die Urmel-Bücher sind in meinen Regalen auch alle vorhanden. Max Kruse war ein toller Schriftsteller, mein Lieblingswerk von ihm allerdings ist ein ganz anderes, sehr viel unbekannteres…
        Zu den meisten Was-ist-Was-Büchern gibt es m. W. drei verschiedene Ausgaben. Die alte, die wir vermutlich beide als Kind hatten, eine aus den 90ern und die neue aus den letzten 3 oder 4 Jahren.
        Was ist Was waren für uns als Kinder immer Belohnungen für besondere Sachen, da verglichen mit anderen Büchern unproportional teuer. Daher mussten wir sie sehr gut auswählen…. man wusste ja nicht, wann das nächste kam. Ich erinnere mich an lange „Sitzungen“ vor dem WIW-Ständer in der Buchhandlung. Wenn ich die Titelbilder aus der Zeit sehe, kann ich heute noch „unsere“ Stammbuchhandlung vor mir sehen und riechen… Das alleine ist für mich schon eine Zeitreise an einen wunderbaren Ort.

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  3. aaaach, jetzt frage ich dich einfach mal, quasi als meine letzte Hoffnung. 😂 Kennst du das Buch“ die Gärten von Door“???? Es war das wertvollste Buch, dass ich jemals als Kind besessen hatte. Und meine Mutter hatte es entsorgt, weil sie dachte, ich mag es nicht mehr. Seitdem suche ich überall nach diesem Buch. Aber ich finde es nirgends.

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      1. „De Tuinen van Dorr“ (Autor Paul Biegel), verfasst 1969, erstmalig erschienen in Deutsch 1973 bei Thienemann, dann 1981 bei DTV, Titel beide Male „Die Gärten von Dorr“, Übersetzer H.J. Schädlich, illustriert von Eva Johanna Rubin. 1974 mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
        Für deine Ausgabe (in lila) habe ich Thienemann von 1973 im Verdacht, (ISBN: (978-)352211920-7); bekommst du hier: https://www.eurobuch.com/buch/isbn/3522119207.html
        Neuauflage 2014 bei Urachhaus, Übersetzung identisch aber neue Illustrationen, ist auf Amazon bereits vergriffen, aber auch eBay für 16,90 zu finden; die ISBN der Neuauflage ist 978-3-82517806-2.

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      2. Ich streichel mal kurz den an meinem Bildschirm klemmenden „Wirbel“ und denke mir „Vielleicht doch“ 😉

        Wir waren mit der kompletten Familie bis letztes Jahr auf der Jagd nach einem speziellen Buch… von dem sich keiner mehr auch nur an den Einband erinnern konnte, weil es solange ich denken kann kein Deckblatt mehr hatte, und meine Mutter aus ihrer Kindheit auch nur verschwommene Erinnerung daran hatte, wie er mal aussah… DAS war ein Act…
        Noch immer suche ich ein Kinderlieblingsbuch, das wir nur aus der Bibliothek hatten, und ich weiß blöderweise weder Titel noch wirklich viel von der Handlung, ich habe vor allem einzelne Illustrationen im Kopf. Das besonders nervige daran ist, wir sind alle sicher, dass eine Photokopie des kompletten Buchs (mein Vater war mal so nett, es dafür mit in die Arbeit zu nehmen ;)) bei meinen Eltern im Haus sein muss, aber nicht mal die finden wir.

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      3. Ich hoffe auch. Es war ein ganz seltsames Buch, keine besonders gute Story, auch keine besonders tollen Illustrationen, aber eines der seltenen Fälle bei denen ich die Bilder riechen konnte (also, nicht in dem Sinn dass das Buch einen Geruch hatte,sondern der Anblick löste Geruchsempfinden aus), und ich fand das toll.

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