Papagei hat den Trinkwasserbehälter im Ess-/Schlafkäfig runtergeworfen. Alles tropft, am Fußboden breitet sich eine Lache aus.

Ich, nicht begeistert: „So, und was jetzt?!“

Mamagei: „Tuch?“

Fast hätte ich sie geschickt, eines holen… aber mit Blick auf die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf dem Weg auch noch den Wasserhahn andreht und mir beim Rücktransport ein Loch ins Handtuch reißt oder beißt, hab‘ ich es dann doch selbst gemacht.

Es heißt ja, im Kopf wären sie je nach Bereich etwa wie zweieinhalb- bis dreieinhalbjährige Kinder…Mit Blick auf Neffe (2,5) möchte ich behaupten: Kommt in etwa hin.

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12 Gedanken zu “Problemlösung à la Mamagei

    1. Sie muss ins Bad dazu. Den Küchenwasserhahn kann sie zum Glück nicht bedienen. Und Bad fluten ist objektiv gesehen nicht soooo schlimm, weil ich immerhin *einen* Ratschlag meiner Mutter angenommen habe beim Renovieren: „Mach’n Ablauf in den Fußboden…“

      Dein Baby ist aber auch sehr fleissig im Haushalt! Sorgt dafür, dass der Fußboden schön sauber ist!

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      1. Momentan beobachte ich einfach ihre persönlichen Begabungen, dann versuche ich das in richtige Bahnen zu lenken. Also Wäsche zum Beispiel vorsichtig aus dem Trockner holen ist okay, dran zerren, rein beißen, über den Boden schleifen ist NEIN! Wäsche in den Bügelkorb legen, gibt Leckerchen.
        Ich verbinde auch viele Gegenstände gleich sinnvoll, zum Beispiel TELEFON, wenn es klingt und sie hingeht… Irgendwann wird sie es bringen…
        Ich hoffe mit dem bügeln und Fenster putzen fällt mir noch was ein *grübel…

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      2. Find ich toll! Da ist der Hund dem Graugeier definitiv überlegen… die könnten ein Telefon nicht transportieren. Dafür beherrschen die Tonwahl… nur nicht sinnvoll.

        Bügeln? Hab ich verdrängt, dass es das gibt.

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    1. Es heißt, wie gesagt, man kann sie mental etwa mit dreijährigen Kindern vergleichen, +/- 1/2 Jahr je nach individueller Veranlagung und Aufgabenbereich. Meine Mutter bestätigt das schon, seit ich sie habe, und ich sehe es jetzt mit meinem Neffen im Vergleich auch bestätigt.
      Allerdings: Man täuscht sich auch leicht. Sie haben viele Gelegenheiten, zu denen sie schon sinnvolle Antworten geben, diese aber nur „so irgendwie“ verstehen. Wenn jemand was macht, das ihr nicht passt, sagt Garfunkel etwa „blöder Geier“. Das ist für sie eine Einheit. Sie würde nicht „blöder Mensch“ oder „blöder irgendwasanderes“ sagen. Sie weiß außerdem sicher nicht, was ein Geier ist, dass das scherzhaft von Papa-GEI abgeleitet ist, dass es sich auf einen Vogel bezieht… sondern eben nur, dass „BlöderGeier“ das Geräusch ist, das wir machen, wenn sie sich danebenbenimmt. Das sollte man nicht vergessen, da das Sprachverständnis bei den Grauen oft deutlich besser entwickelt wirkt, als es ist.

      Gegenstände bei Verwendung immer benennen und v.a. immer gleich zu bezeichnen, hilft aber schon sehr damit, dass sie den Klang mit dem Objekt verknüpfen.
      Man muss aber auch sagen: Nicht jeder Graue spricht. Simon hat … wenn’s hochkommt 10 Wörter, eher weniger, und sonst in erster Linie Umgebungsgeräusche. Garfunkel plappert erst mal alles nach, was sie sich merken kann, und destilliert dann einzelne Bestandteile raus.

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