So, der Schreiner mit seinem Team ist weg. Seit kurz nach acht – sie kamen 20 Minuten zu früh! – waren sie am Werkeln. Kurz nach 17 Uhr haben wir das Übergabeprotokoll unterschrieben.

Bilder von den Regalen gibt es am oder nach dem Wochenende, wenn sie eingeräumt sind. Der Mann hat gebeten, damit auf ihn zu warten. Er kommt morgen Abend.

Mamagei und Papagei, die beiden Handwerksvögel, habe ich während der Arbeiten in ihren neuen großen Schlaf- und Esskäfig gesperrt. Fazit: Er widerstand zumindest heute allen Ausbruchsversuchen, und Handwerker können sehr viel besser arbeiten, wenn ihnen niemand das Werkzeug verträgt.

Sie durften aber bei den Abschlussarbeiten noch dabei sein – der Schreiner kennt die beiden schon von früheren Aufträgen. Danach führte nun ihr erster Weg zu ihrem „eigenen“ Brunnen im Wohnzimmer. Offenbar schmeckt fließendes Wasser einfach besser, als das stehende Wasser im Wassernapf. 20170216_172217

Und hier in bewegten Bildern.

Die Lampen im Brunnen sind übrigens nicht angeschlossen. Das wäre mir mit den beiden Spezialisten zu riskant.

Ach, das Geräusch, das Mamagei da von sich gibt? Mops. Sie spricht aktuell mal wieder sehr viel Mops.

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16 Gedanken zu “Wir ver-durs-ten

      1. Sie wurden vom Tierschutz aus einer mit Tieren total überladenen Wohnung entfernt, damals fast nackt (rupfen wegen Stress), sie verletzt, er sehr aggressiv. Da sich die Grauen u.U. sehr schnell binden, wurde jemand gesucht, der sie nehmen und behalten kann, und nicht nur eine Übergangsstation macht. Eine TA-Helferin, die mich kannte, schlug vor, mich anzurufen, weil ich doch schon lange immer wieder Rettungsvögel aufnehme, also nicht unerfahren war. Ich muss sagen, ich hatte ganz schön Bammel anfangs, so ein Schnabel kann dir in Panik schon mal einen Finger brechen. Graupapageien wollte ich schon gerne (was sie auch wusste), aber eigentlich vom Züchter… naja, ich stimmte zu, sie wenigsten anzuschauen, und natürlich war allen klar, wenn ich sie „anschaue“ nehme ich sie auch mit heim. Inzwischen sind sie beide ganz lieb, verschmust und zutraulich, soweit auch gesund, nur der Mamagei kann halt nicht fliegen weil Flügel zu kaputt…

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      2. Wow! Das finde ich wunderbar, dass Du den Mut hattest die Tiere aufzunehmen, so hatten sie eine Chance. Dankeschön ❣️🌷
        Hast Du darüber in Deinem Blog Beiträge? Ich finde das Video zeigt zwei liebe dankbare Papageien. Ganz tolle Sache! 👍👌👏🤗🍀

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      3. Also, es sind schon einige Beiträge über die beiden „Geier“ da, noch nichts speziell über ihre Ankunft bei mir, mehr so dazu, was sie so aktuell treiben. Ich habe aber schon ein paar andere unserer aktuellen und vergangenen Vögel im Blog ausführlicher vorgestellt. Der Großteil meiner/unserer Vögel sind unverkäufliche/unvermittelbare.
        Ich hätte es jetzt auch nicht tragisch gefunden, wenn Simon (der Papageien-„Mann“) nicht zahm geworden wäre, solange er nicht jedes Mal versucht, meine Hände auseinanderzunehmen (Anfangs konnte ich ihn nur mit dicken Lederhandschuhen „handeln“, war leider aufgrund des Zustands immer wieder notwendig). Er war lange sehr distanziert und hat mich auch eher nur in seiner Nähe toleriert, aber irgendwann hat es „klick“ gemacht, und inzwischen kommt er auch schon mal Streicheleinheiten einfordern. Am witzigsten finde ich, dass er den Staubsaugerroboter „bedient“ (also draufsteigt und ihn dann einschaltet …)

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      4. Simons Nähe und Zuneigung ist ja dann wirklich der Lohn für ALLES.
        Das muss ja wirklich witzig sein, mit dem Roboter. 😅 Mich freut das sehr, ich mag Papageien auch, aber die Schnäbel verweisen auf sehr großen Respekt.
        😊😉

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    1. Jaaa! Habe ich auf einer Messe gesehen. Die Verkäuferin hörte, dass ich sagte, ich wäre nicht sicher, ob das Ding meine Papageien überleben würde, und fragte, welche ich habe & zeigte mir Bilder von ihrem Ara, der sowas in seinem Zimmer stehen hatte. Wenn’s ein Ara nicht kaputt bekommt, kriegen es die Grauen auch nicht hin. Wir haben das Ding jetzt sechs Jahre, wenn ich mich nicht verrechnet habe, und sie finden es immer noch total toll. Der Fußboden außerrum ist halt mit Handtüchern ausgelegt, denn sie baden auch sehr großzügig drin… da schwimmt dann die ganze nähere Umgebung. Im Gegensatz zu dem Brunnen im Wellensittichzimmer ist der aber nicht verrohrt, d.h. den muss ich so einmal pro Woche per Eimer füllen.

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