mcfadyen

Cody McFadyens Bücher über Smokey Barrett fielen mir irgendwann zwischen Band 2 und 3 in die Hände. Ich fand sie gut genug, um die weiteren Bände zu kaufen. Vor einigen Jahren wurde der nächste Band angekündigt. Der Autor veröffentlichte dann stattdessen zunächst einen eigenständigen Roman und verschwand dann erst mal komplett von der Bildfläche. Gerüchte gab es einiges, er sei tot, er sei schwer krank, etc. Wenigstes gab es eines nicht: ein ständig verschobenes Veröffentlichungsdatum.

Von Verlagsseite hieß es schnell, man wisse nicht, ob das nächste Buch jemals käme, es sei jedenfalls kein Termin festzulegen. Okay. Mit der Aussage kann ich was anfangen. Ständiges Ankündigen und wieder verschieben hat bereits an zwei anderen Serien jedes Interesse genommen, umso mehr als der ewig verschobene Band, als er endlich erschien, in beiden Fällen zwar noch „pflichtgemäß“ von mir gelesen – oder zumindest angelesen – wurde, und das Prädikat „ungenügend“ verpasst bekam.

Für jahrelanges Hingehaltenwerden verlange ich schon etwas Besseres als (würde sogar sagen: unteres) Mittelmaß.

Nun, hier also kein ewiges Verschieben. Ich hatte die Serie im Kopf schon komplett abgeschrieben, als wir im Herbst bei Wien in eine Buchhandlung „fielen“ und ich urplötzlich vor dem Display stand…. Mit den Büchern. Mit dem Titel, mit dem ich überhaupt nicht mehr gerechnet hatte. Kurze Überlegung, wie dringend ich das Buch haben wollte – Österreichische USt. usw. …, und das Buch ging mit zur Kasse.

Als ich dann nach Hause kam, wurde ich daran erinnert, dass Internet-Versandhaus mit dem großen kleinen a ein gutes Gedächtnis hat… die Vorbestellung von Anno Dazumal hatte ich nie storniert – und pflichtbewusst hatten sie mir die Bestellung bei Erscheinen geliefert. Nun hatte ich es also zweisprachig. Das war auch recht gut so, denn eines hatte ich schon gemerkt: Mit der Übersetzung stimmte was nicht.

Das erste McFadyen-Buch fischte ich aus einer Remittenten-Wühlkiste. Beim anlesen im Laden gefiel mir der Schreibstil sehr, und es dauerte eine ganze Weile, mit mir bewusst wurde, dass ich eine Übersetzung lese. Der deutsche Text war einfach sehr gut, sehr deutsch, sehr un-übersetzt. Ich beurteile die Arbeit meiner Kollegen vielleicht etwas strenger als das ein Leser tut, der nicht „vom Fach“ ist, aber Literaturübersetzungen sind für mich häufig schwer bis unlesbar, weil ich den Ausgangstext „durchscheinen“ sehe.

Hier hätte ich besser nochmal kurz reingelesen, denn leider hält dieser Band in Übersetzung nicht, was die Übersetzung der ersten – die ich jeweils in beiden Sprachen gelesen hatte – versprach. Schon auf den ersten Seiten kam ich über einige Patzer, die eigentlich keinem erfahrenen Übersetzer passieren sollten, englische Grammatik im deutschen Text, englische Wendungen wörtlich übertragen… Schlecht, einfach nur schlecht. Als schließlich meiner Lieblingsfigur, Kirby, auch noch ihre typischen Sprachgewohnheiten entzogen wurden – der Sinn dahinter ist mir absolut nicht eingängig – wechselte ich dann die Sprachfassung und hielt mich nur noch an das englische Original.

Der erste Teil des Buchs ist… also, für mich ist es okay. Ich lese durchaus gerne Bücher mit hohem Brutalitätsgehalt, auch schon mal die Sorte die man, wie die BILD-Zeitung (die ich allerdings nicht so gerne lese) „nicht schräg halten sollte, weil sonst das Blut raustropft“. Ob Horror oder das „harte“ Ende der Thrillerliteratur, sowas findet man bei mir schon.

Aber ich muss sagen: Dieses Buch ist im ersten Teil nicht unbedingt das, was jeder zum Essen oder vorm Schlafen lesen will. Einen starken Magen sollte man schon haben. Und: Das Buch gehört in keinen Haushalt, in dem Kinder leben, die es vielleicht in die Hand bekommen könnten. Also, wirklich nicht. Auch nicht oben ins Regal. Kinder steigen auf Stühle. Das meine ich absolut ernst, die ersten Kapitel sind die Sorte Buch, der ich vom Brutalitäts-/Grauens-Gehalt her den Stempel FSK18 aufdrücken würde.

Danach hört es leider auf. Es kommen zwar noch ein paar Schockeffekte, aber im Großen und Ganzen ist nach dem ersten Abschnitt die Luft raus.

Ich halte mich gerne an die Regel „Show, don’t tell“ – Zeigen, nicht erzählen. Als Leser will ich sehen, was passiert. Ich will dabei sein, ich will mir die Szenen vorstellen können. Teil 2 und folgende des Buchs sind leider fast ausschließlich eine Ansammlung von Beschreibungen und Zusammenfassungen. Eine Figur erzählt den anderen, was sie herausgefunden hat, alle tragen ihre jeweilige Erkenntnisse bei… wichtige Dinge geschehen außerhalb des Geschehens und werden dann in einem Nebensatz erwähnt. „Ach Übrigens: X, Y, Z, habe ich gerade im Flugzeug gegoogelt.“ Steht da nicht so wörtlich, aber vom Sinn her kommt es hin. Ich habe das Gefühl, ich lese keinen Roman mehr, sondern habe bekomme einen Einblick in das Notizbuch des Autors, in dem er sich seinen Plot zurechtgelegt hat – mit verteilten Rollen gelesen von den Protagonisten. Die schreckliche Angststörung der Protagonistin ist plötzlich geheilt und spielt keine Rolle mehr, würde ja auch den glatten Ablauf eher stören. Der Bösewicht wird durch einen praktischen Fehltritt seinerseits in einem früheren Teil des Buchs urplötzlich entlarvt, ohne dass es in diesem oder einem der vorherigen Bücher irgendeinen Hinweis darauf gegeben hätte, dass diese Person auf der „falschen“ Seite steht. Die Logik bleibt mehrfach auf der Strecke – ich bin mir relativ sicher, dass eine stillende Frau nicht mit einmal Milch abpumpen genug Milch einlagern kann, um ihr Kind damit mehrere Tage lang zu füttern, und ich meine, ihr Körper wird im Normalfall auch nicht mitbekommen, dass sie jetzt ein paar Tage nicht zu Hause ist, und deswegen aufhören, Milch zu produzieren….

Das Ende… ist keines, also nicht so wirklich… ein Antagonist gefasst, Mindestens zwei, davon ein „Superhirn“ noch auf freiem Fuß. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Aufbau für den nächsten Teil? Vermutlich.

Es bleibt mir das Gefühl, ich hätte die Szenen gelesen, die McFadyen vor seiner langen Pause fertiggestellt hatte, ergänzt durch eine leicht editierte Fassung seiner Notizen. Schade.

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53 Gedanken zu “Cody McFadyen: Die Stille vor dem Tod/The Truth Factory

    1. Anfang extrem brutal, dahinter einfach nichts mehr. Alle gehen, alle kommen wieder und dann erzählt jeder, was dazwischen passiert ist, sehr steril und mit allen Lösungen bereits fertig. Teilweise hatte ich das Gefühl, ich lese das Ende von“Eine Leiche zum Dessert“, falls du den Film kennst? Es ist zwar von den Erzählungen der Figuren intern logischer, aber für mich als Leser trotzdem alles aus der Luft gezaubert, weil ich nichts von den Sachen „gesehen“ habe.

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      1. Genau, ich auch. Und Lösungen aus dem Nichts präsentieren finde ich auch nicht gut. Also alles in Allem glaube ich, es wäre besser gewesen, mit dem Buch nochmal ein Jahr zu warten und es dafür „richtig“ zu schreiben. Mir tut’s etwas leid drum, ich las die Serie vorher gern.

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      2. Das wäre Garbage-in-Garbage-out. Die Übersetzung könnte ich theoretisch verbessern, den Inhalt ja eher nicht. Außerdem gibt es Gründe, warum ich es von mir kaum noch Literaturübersetzungen gibt: Verlage haben häufig Wünsche, die mehr einem Umschreiben als einer Übersetzung entsprechen, die dem Autoren und seiner Intention gerecht würde. Ich habe in den letzten acht Jahren nur eine Literaturübersetzung angenommen (die mit dem Wurfdolch), und das ausschließlich nur, weil ich mit dem Autor arbeiten konnte statt mit dem Verlag, und sich der Verlag großteils rausgehalten hat.

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      3. Das käme jetzt auf den Roman an. Der mit dem Wurfdolch dauerte etwa 3 Monate. Wobei der Hauptgrund, dass man da so lange dran sitzt, eher der ist, dass man das nebenher macht, wie man Zeit und Lust hat – Denn sofern man nicht gerade JK Rowling oder ähnliche Kaliber übersetzt, ist Literaturübersetzen nur ein Taschengeld, von dem man nicht leben kann. Gerichtsunterlagen mit dem gleichen Volumen arbeite ich in zwei Wochen runter, aber da kann ich mich halt auch 6 h am Tag hinsetzen, übersetzen und danach eine Rechnung schreiben, die einem vernünftigen Einkommen für zwei Wochen entspricht.

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      4. Ist ja blöd, wenn es so schlecht bezahlt wird. Wie gehst du an so große Sachen ran? Liest du das Werk erst komplett und arbeitest es dann Kapitel für Kapitel durch?

        Gerichtsunterlagen? Dafür musst du vereidigt sein oder? Kannst du da auch direkt bei Gericht als Simultandolmetscher arbeiten?
        Fehler darf man sich da jedenfalls nicht erlauben. Ich stelle mir deinen Job schon ziemlich anstrengend vor, gerade weil man sich sehr lange konzentrieren muss.

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      5. Okay, das sind jetzt Fragen die etwas komplizierter sind als sie aussehen. Zuerst: Ich bin Übersetzer, kein Dolmetscher. Das sind zwei komplett unterschiedliche Skillsets, unterschiedliche Ausbildungen, unterschiedliche Trainings, unterschiedliche Technik, der Fokus liegt ganz anders. Simultandolmetschen habe ich nie gelernt, möchte ich auch nicht lernen. Ich kann zwar ein Gespräch im privaten Rahmen dolmetschen, aber nicht auf dem Level eines echten Dolmetschers. Das würde ich auch gar nicht versuchen. Als Übersetzer arbeite ich nur mit fixiertem Text, vorzugsweise mit geschriebenem Text. Spezialbereiche wie Untertiteln und Synchronisieren arbeiten auch mit Sprachaufnahmen, aber durch die Aufnahme ist der Texte eben auch fixiert und kann mehrfach abgespielt werden.
        Ich arbeite also am Computer und kann da Pause machen und weitermachen wie es mir passt, oder zwischen mehreren Projekten springen, wenn ich mal an ein anderes Thema denken muss. (Im Dolmetschen: Der Simultandolmetscher wird übrigens spätestens alle 15 Minuten, idealerweise schneller, ausgetauscht, weil kein Mensch die dafür notwendige Konzentrationsleistung länger durchhält) Ob man für Gerichtsunterlagen beeidigt (so heißt das beim Übersetzer) sein muss oder nicht, hängt davon ab, wozu die Übersetzung verwendet wird. Rein informative Übersetzungen z.B. werden meist „ohne Stempel“ beauftragt, weil das sehr viel mehr kostet. Die Regelungen zur Beeidigung ist von Land zu Land und in DE von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Es gibt dann auch noch öffentlich bestellte und ermächtigte Übersetzer und Dolmetscher, die jeweils wieder andere Kompetenzen haben.
        Viele Kollegen lesen den Text erst komplett. Ich mache das nicht, weil dann das Interesse abschaltet bei mir und das Ergebnis nicht mehr gut wird. D.h. ich übersetze beim ersten Lesen, gebe den Text dann an einen Lektor, der ihn durchliest und kommentiert zurücksendet, dann gehe ich das ganze wieder durch und nehme notwendige Änderungen und Korrekturen vor. Dadurch wird dann das Ergebnis einheitlich und konsistent, obwohl ich eben nicht von Anfang an wusste, wie der Text weitergeht. Ich hoffe da waren jetzt alle wesentlichen Informatinen drin, das ist so ein großer Themenkomplex….

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      6. Okay ich danke dir vielmals, das war sehr informativ. Ich kannte die Unterschiede bisher nicht, dachte man studiert einheitlich Sprachen und kann dann quasi in allen Bereichen arbeiten. Wieder etwas gelernt.

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      7. Nö, sind alles unterschiedliche Studiengänge, Übersetzen, Dolmetschen, Konferenzdolmetschen etc.
        Da bist du aber nicht alleine… der Satz „Ich bin kein Dolmetscher“ in allen Varianten ist so in etwa der gefühlt häufigste Satz so ziemlich jeden Übersetzers den ich kenne.

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      8. Na ja man beschäftigt sich ja auch nicht so mit dem Thema, für mich ist eh schon jeder Dolmetscher, der mehr als zwei Sprachen perfekt spricht.
        Aber schön, dass ich eine nervige Frage für dich gefunden habe 😁

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      9. *kicher* Hab ich dann jetzt eine nervige Frage für dich gut? Zum Thema „Sprache perfekt sprechen“ könnte ich auch einen ganzen Aufsatz verfassen. Das erspare ich dir mal. 😉

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      10. Fraglicher ist, ob bestimmte andere Personen, die es heute Abend *wirklich* drauf anlegen, mich zu nerven, überleben… Ich fürchte, die letzte Antwortmail an die entsprechende Dame war etwas, äh, gesalzen. 😉

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      11. LACH, doch, ich glaube sie hat… vielleicht braucht sie ja eine, wenn sie die Mail durch hat. Mein Herr Mann hat mir grad zum „Stimmung eichen“ ein „Blümchen“ in die Hand gedrückt… wenn ichs schaffe, ein Foto zu machen taucht es gleich im Blog auf, aber das Ding spiegelt so schrecklich.

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      12. Ich hab noch nicht verstanden, nach welchem System der Reader updatet. Manchmal hab ich die Email lange vorher, manchmal kommt die Email erst, nachdem ich schon lange gelesen, geliked, kommentiert, etc. habe…. manchmal machen einfach beide Pause… WordPress ist komisch.

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      13. Ich bin noch dabei, auszutüfteln, was ich wirklich lesen will bzw. wir viel Zeit ich auf Bloglesen verwenden will… Manches wäre ja interessant, aber ist auf Dauer zu viel Aufwand, dran zu bleiben…

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      14. Ich habe so eine kleine Auswahl verschiedener Themen, reinsehen und lesen das mache ich auch zwischendurch mal am Handy, aber wirklich antworten, das schaffe ich in der Regel auch nur am Abend. Im Grunde ist es etwas viel… Wird im Frühjahr auch wieder reduziert.

        So und jetzt Badewanne 🛁
        Nachti 👋

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  1. Ich hatte von dem Autor auch einiges gelesen, aber irgendwann war die Luft raus, und für mich war es irgendwie in jedem Buch nur noch das gleiche. Wenn du Thriller magst empfehle ich die keltennadel von Patrick dunne – oder überhaupt Bücher von ihm. Sehr viel Hintergrundinformationen …

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    1. Ah, danke, werde ich mir mal anschauen. Jetzt bin ich gerade wieder bei allen meinen „regulären“ Autoren, bei denen ich jede Publikation lese, auf dem aktuellen Stand, könnte also theoretisch wirklich was Neues ausprobieren!

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      1. Spielt in der heutigen Zeit, bringt aber einige ritualmorde mit sich, die sich geschichtlich erklären lassen bzw die von alten Bräuchen her stammen. Es wird die aktuelle Zeit mit viel geschichtlichem – auch über Kirchen und Sekten – vermischt. Ich habe alle seine Bücher verschlungen!

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      2. Das kann spitze sein, oder nerven, wenn er zu sehr Recherche mit Fiktion mischt. Weißt du dazu zufällig etwas? Ansonsten probiere ich es einfach mal aus. Gibt es einen Titel, den du besonders empfehlen würdest?

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      3. Ich persönlich fand es super, weil ich dabei auch viel gelernt habe. Am liebsten mochte ich die keltennadel. Es gibt noch zwei oder drei Bücher von ihm wo die Hauptfigur eine Ilona bowe ist, eine Archäologin. Die sind auch gut.

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      4. Habe mir das gestern noch angeschaut. Was ich nicht verstehe ist, dass es nur zwei Bücher „im Englischen Original“ zu geben scheint, und der Rest nur auf Deutsch verfügbar ist. Weißt du was dazu, wie das kommt? Ich bin mit Übersetzungen häufig sprachlich eher unglücklich, da ich ja beruflich komplett drauf „geeicht“ bin zu sehen, wo irgendwas nach „übersetzt“ aussieht oder man den AT noch zu sehr durchsieht. Oder ist das etwa wieder ein Autor der Marke Clark Darlton?

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      5. Ich les auch lieber in Original Sprache (wenn ich sie denn beherrsche) und habe mich das oft gefragt warum ich seine Bücher nur auf deutsch finde. Angeblich ist er in Irland geboren und lebt dort noch, soweit ich weiß soll er Journalist bei einer irischen Zeitung gewesen sein. Ich habe keine Ahnung was da los ist, aber wenn ich dran denke lauf ich in der Mittagspause oder morgen mal in Buch laden und frag ob die was wissen.

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      6. Ups! Also, der Zitronenkuchen war vier Tage unterwegs, und der verpackte Transport tat ihm anscheinend auch noch sehr gut, mir wurde gesagt er sei sehr zitronig und sehr saftig gewesen, ein Traum zu essen. Ich muste aber sehr lachen, als meine Bekannte mir dann schrieb: „I’m sitting here and eating your lemon cake. I’m so happy I’m crying.“

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      7. Nee, war zitronig 😉 Sie hatte die ganze Woche vorher im Chat gejammert, sie hätte schon so lange keinen Zitronenkuchen mehr gehabt, der den Namen verdient hätte, etc. Irgendwann dachte ich mir, „Okay…du stehtst jetzt auf und machst einen…“ Das war Sonntag abend. Montag ging er in die Post, Donnerstag wurde er beim Nachbarn abgegeben, alle anderen im Chat wussten inzwischen Bescheid, nur sie hatte keine Ahnung… Donnerstag abend, wir wussten inzwischen, ein Paket mit unbekanntem Inhalt liegt beim Nachbarn, ging es wieder los… Zitronenkuchen… sagen wir ihr jetzt, sie soll entweder grad den Nachbarn aus’m Bett klingeln oder bis morgen früh an was anderes denken? Nein, alle waren brav, keiner sagte was. Aber ich hatte an dem Abend dann schon etwas Bammel, was, wenn sie ihn dann aufmacht und er hat die Reise nicht überstanden… Aber es war alles gut. Die nächste Nachricht, die kam war: „Jetzt sitze ich mit einem Zitronenkuchen im Büro und habe kein Messer.“ 😀

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