Zumindest sind alle „Atties“ aufgehängt.

Vielleicht schaffe ich es ja 2017 nun, meine Bilder direkt nach der Rahmung aufzuhängen und nicht erst wieder über ein Dutzend zusammenkommen zu lassen, bevor ich die Leiter raus hole.

Das letzte noch fehlende Esszimmer-„Atty“ für den Moment:

attywand9
Eine frühe farbige Zeitungsbeilage. Es gibt auch noch eine mit Napoleon, die habe ich aber nicht.

Mein viel zu langer Flur im Erdgeschoss… das Foto ist nicht vom Ende aus aufgenommen:

flur
Zu sehen ist zwischen 1/3 und 1/2 des Korridors. Rechts sieht man gut, wie krumm die Wände sind. Das liegt einfach am Alter des Hauses. Wir haben schon viel begradigt, aber mehr geht da einfach nicht.
fluratty1
So begrüßt Wellington nun jeden, der das Haus betritt. Am Schattenwurf wieder gut zu sehen, dass die Wand alles ist, aber nicht gerade.
fluratty2
Leider ist es hier zu eng, um das Bild am Stück draufzubringen. Die Tür links ist der Zugang zum Bereich meines Mieters (Gastronomie)
fluratty3
So hängt es zwischen der Mietertür (die müsste man wohl dringend mal putzen…) und der Tür, die in die Wohnung raufführt (am rechten Bildrand zu erraten)

Im Lauf des Jahres soll sich dann der gesamte Korridor mit solchen Drucken füllen.

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24 Gedanken zu “Fertig!

    1. Es sind nur Leindwanddrucke, keine echten Gemälde. Das wäre mir in dem Flur zu gefährlich, ich gehe nicht davon aus, dass dort irgendwas sehr lange überlebt… Zum einen wegen der Haustür am anderen Ende (Kälte usw.) und zum anderen Wegen der Mieterküche direkt angrenzend. Aber der Vorteil an den Leinwanddrucken ist eben, dass man sie dann auch ganz schnell austauschen kann. Freue mich gerade schon total auf das Februarbild.

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      1. Ich finde sie auch total schön, ich bin jedes Mal wieder überrascht, wie toll die werden, so hatte ich mir das gar nicht vorgestellt, als der Mann die Idee erstmals aufbrachte. Es ist für mich aber wahnsinnig beruhigend zu wissen, sie sind 1:1 ersetzbar, wenn was ist.

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      2. Das ist schade. Wir freuen uns hier auch sehr über die Wandflächen. In Brüssel wohnen wir ja in einer Dachgeschosswohnung. Wand ist da echt Mangelware, und wo irgendwo Platz ist, stehen Bücherregale. Ist natürlich grundsätzlich auch was schönes…
        Mein Traum wäre ja, dem Mieter im Erdgeschoss die Pacht nicht zu verlängern und mir da unten einen viktorianischen Salon einzurichten. Momentan gruselts mich noch zu sehr vor dem Arbeitsaufwand, denn um die Küchengerüche da rauszubringen, wäre einiges notwendig…

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      3. Nur Gewerbe zum Glück, und einen jährlich kündbaren Vertrag. Die Vorbesitzer hatten ihm einen 5- bzw. 7-Jahresvertrag gegeben, aber das wollte ich nicht, weil ich die Räume ursprünglich als Büroräume für mein Übersetzungsbüro im Auge hatte. Davon bin ich allerdings inzwischen abgekommen, das möchte ich doch lieber nicht im Wohnhaus haben, sonst steht doch alle Naselang jemand im Wohnzimmer und will was. (Gut, das ist übertrieben, aber ich glaube schon, dass dann öfter mal geklingelt oder geklopft würde, wenn ich nicht im Büro bin.)

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      4. Okay aber fairerweise solltest du trotzdem frühzeitig mit ihm darüber reden, falls du so etwas planst. Niemand möchte ja so kurzfristig mit seiner Existenz auf der Strasse stehen.

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      5. Ja, natürlich! Der Sinn hinter dem Vertrag ist ihm von Anfang an bekannt. Er hat auch mehrere andere Lokale in der Gegend, die er und seine Frau betreiben… also so dass immer mal da, mal dort geöffnet ist. (Der Sinn dahinter dürfte sein, dass es hier auf den Dörfern nicht genug Laufkundschaft gibt, um einen einzelnen Asiaimbiss in Vollzeit zu betreiben).
        Ich hätte ja auch ordentlich Vorlaufzeit, also wenn ich zum Oktober (jeweils Vertragsverlängerungszeitpunkt) anfangen wollte, müsste ich spätestens zum Jahresanfang anfangen dem Denkmalschutz bescheidzugeben usw., meine Genehmigungen und Fördergelder beantragen usw. Die Zeit hätte er ja auf jedenfall.
        Andererseits habe ich ihn mir jetzt inzwischen soweit hinerzogen, dass er aus meinen Lagerräumen bleibt und sich nicht einfach mal schnell was leiht ohne zu fragen, und auch nicht versucht nett zu sein und uns ungefragt was zu Essen raufbringt, sondern sich drauf beschränkt, uns was zu kochen, wenn wir bestellt haben. (Yep… im ersten Jahr stand er mal uneingeladen im Wohnzimmer, weil unten die Tür nicht abgesperrt war, da wir wegen der Renovierungsarbeiten ständig rauf und runter mussten… Er meinte es gut, aber ich fand es nicht so wahnsinnig lustig.)

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      6. Ich mag solche Gesten ja auch absolut nicht, mein privater Rahmen ist mir heilig, aber ich versuche schon -manchmal – zu verstehen, dass es ja gut gemeint ist. Glaube da habe ich auch schon vielen Leuten vor den Kopf gestoßen…

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      7. Für mich ist das was, das ich einmal toleriere aber schon klar mache, dass mir das nicht passt und ich das nicht gut finde, dann erwarte ich schon, dass der Andere das respektiert. War in dem Fall eher schwer, weil er gar nicht verstand, warum es nicht so ankam, wie er es meinte.

        Ich hatte im Studium eine Wohnung, da war das Schlafzimmer über eine kleine Stiege nach oben über dem Hauptraum. Da habe ich angefangen zu sagen, Ok, unten dürfen Leute rein, aber oben hat keiner was verloren. So habe ich das seitdem eigentlich immer gehalten, vom Eingang aus kommt „öffentlicher“ Raum, und irgendwo (wenigstens das Schlaf- und Arbeitszimmer) ist der zuende, da hat absolut keiner außer meinem Mann ohne ausdrückliche Aufforderung reinzulatschen. Trotzdem finde ich, anmelden vor Auftauchen und auf jedenfall klingeln oder anrufen und auf Rückmeldung warten gehört sich. Ich weiß allerdings auch gar nicht, ob ich da „zu viel“ verlange, bei meinen Eltern herrschte z. B. immer „open house“, und solang jemand zu Hause war, konnte auch jeder einfach ins Haus spazieren und hallo sagen. Allerdings war auch da der erste Stock dann ohne ausdrückliche Einladung nicht erlaubt.

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      8. Bei uns bzw bei meinem Mann war früher auch open House… Bevor ICH kam, mich hat das wahnsinnig gemacht, dass da dauernd jemand unangemeldet kam. Gab am Anfang viel Stress deswegen. Heute ist meine Burg tabu, das ist mir heilig.

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      9. Es ist eben genau auch ein Punkt warum ich diesen „Sitting Room“/Salon unten immer mal wieder ins Auge fasse. Der wäre nicht mit der Wohnung verbunden, und ein Raum, in dem man unangemeldete Besucher „abstellen“ könnte, hoffentlich ohne sie wahnsinnig vor den Kopf zu stoßen. Oder Zeugen Jehovas (ich debattiere gerne mal, auch wenn ich ihre Ansichten absolut nicht teile – oder gerade deswegen – und die kommen tatsächlich mit vorheriger Anmeldung. Vor allem aber Verwandtschaft und andere Leute, die meinen, mal schnell auf einen Kaffee reinschauen zu wollen. (Gut, und dass ich da einen Billiardtisch reinstellen könnte, der oben echt keinen Platz hat, würde auch nicht schaden…)

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      10. Ich spiel’s zwar nicht gut, aber gerne (Also genau wie mein Freund Wellington… Der Herzog, nicht der Vogel 😉 ). Mir gefällt der Tüftelaspekt sehr. Billiard und (Steel-)Darts sind eigentlich die Hauptgründe, mit denen man mich in Kneipen u.ä. bringt. Eine Dartscheibe habe ich zwar in BY zu Hause, aber das ist wieder so ein Ding, für das wir in BE erstens keinen Platz haben, das zweitens mit der Mietwohnung nicht so gut zusammenpasst, weil ein danebengeworfener Steeldart durchaus Schaden hinterlassen kann, und wo ich auch durchaus zwischenrein mal wieder sehen will, wie ich mich im Vergleich anstelle.

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