Die Stadt Weiden besitzt so einiges an Kirchen. Eine davon, die St. Michaelskirche nahe des alten Rathauses, ist zur Weihnachtszeit der Schauplatz eines sehr speziellen Spuks.

Es heißt, wenn die Glocken während der Christmette zur Wandlung läuten, erscheint in der Nähe der Kirche eine Frau, begleitet von einem sehr unangenehmen Geruch. Sie kommt, um im Stadtbach Windeln zu waschen. Dieser allerdings fließt schon lange nicht mehr am Pfarrhof vorbei, sodass sie wohl inzwischen unverrichteter Dinge wieder von dannen ziehen muss.

Diese alljährliche Arbeit verrichtet sie zur Strafe, dass sie einst statt die Messe zu besuchen, ihre Wäsche machte. Wäsche und Rauhnächte vertragen sich ja bekannterweise nicht nur dann nicht so gut, wenn man dafür den Gottesdienst schwänzt… Auch diese Wäscherin hat ihre fehlende Vorsicht damals wohl nicht lange überlebt.

 

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3 Gedanken zu “10. Nacht: Die Wäscherin bei St. Michael

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