war für mich das Niederlegen der Vereinsarbeit.

Ich arbeite seit einigen Jahren ehrenamtlich in einem Verein von Hobby- und Profiautoren mit. Heute nun, Feedbackrunde. Was lief rund im letzten Jahr, was nicht. Eine der drei Vorsitzenden bekam das „was nicht“ in den falschen Hals. Es fiel der Satz: „Wenn es euch nicht passt, wie wir arbeiten, dann geht doch.“

Das ist nun ein Satz, mit dem ich überhaupt nicht kann – vor allem nicht, wenn vorher ausdrücklich nach Feedback gefragt wurde. Ich weiß nicht, was die anderen gemacht haben, aber ich jedenfalls habe mich verabschiedet.

Das ganze wundert mich nun weniger, da mir die Arbeitsweise besagter Vorsitzender schon länger gegen den Strich geht und schon mehrfach an Erpressung grenzte. Was mich wundert, sind die nachfolgenden E-Mails. Überleg dir das nochmal, das ist doch alles nicht so schlimm, komm wieder, rede doch in ein paar Tagen nochmal mit ihr…

Als ob auch nur die geringste Chance bestünde, dass ich das wollte.

Kennen mich die Leute wirklich SO schlecht? Anscheinend…

Ich freue mich jetzt jedenfalls sehr über die gerade freigewordene Zeit, die mir gerade super in den Kram passt. Habe ich mir doch gerade für das neue Jahr vorgenommen, wieder mehr und regelmäßiger zu schreiben. Und schon hat sich dafür ein freier Zeit-Slot aufgetan. 😀 Insofern: Hätte besser nicht laufen können!

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16 Gedanken zu “Die erste Amtshandlung im neuen Jahr…

      1. Das habe ich bei Bekannten oft erlebt, als ich sagte, ich verabschiede mich und breche den Kontakt ab…. „Das wird dir morgen leid tun…“
        Jaaa ist klar… Darauf warte ich heute noch…

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      2. Genau das… noch besser wenn sie einem kommen mit „Mach X, sonst red ich nicht mehr mit dir.“ Äh… ja. Nee. In dem Fall passiert X in der Regel nicht mal dann, wenn ich es bei normaler Bitte gemacht hätte. Blöd sowas. Also jetzt nicht so sehr für mich …
        Auch lustig, die Marke, die dann zwei Tage drauf ankommt und meint „Das hab ich doch nicht so gemeint!“ … Die/Der vielleicht nicht, aber *ich* schon…

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      3. Bestünde das Risiko, dass es mir Leid tut, würde ich mir das vorher überlegen. Ich kapiere nur den Sinn hinter diesen Spielchen nicht, die da anscheinend „normal“ abgehen. Nichts als Ressourcenverschwendung. Noch lustiger ist, dass inzwischen jemand meinem Mann ge-e-mailt hat mit der Bitte, auf mich einzuwirken, das hätte ich doch nicht durchdacht. Plötzlich kicherte es hinter seinem Laptop. *lach* Das ist auch so was, bei dem mir der Sinn nicht verständlich ist. Ihn anschreiben damit er „mir was ausrichtet“ oder mich blöd anquatschen weil er nicht ausreichend informationsfreudig ist. Sotal sinnfrei…

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      4. Glaube für die Leute ist so ein Verhalten normal. Ist mir so auch schon passiert, im krassesten Fall stand ich noch daneben, als jemand zu meinem Mann sagte, er solle noch mal mit mir reden! Da fällt mir nichts mehr zu ein!

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      5. Kenn ich… Mein „Lieblings-„Zwischenfall dieser Art ging allerdings andersrum: Mann hatte sich am WE vorher mal wieder was kaputt gemacht. Ich sitze in der Bib am Arbeiten. Nervende Kollegin vom Mann kommt, stellt sich vor mich und fragt mich: „Du, warum hat dein Mann den Arm in Gips?“ Jetzt mal abgesehen davon dass die Frage sich mehr oder weniger selbst beantwortet… Meine Antwort: „Frag ihn doch selbst…“ Sie drauf: „Hab ich schon, er sagte solang er seine Arbeit ordentlich macht, geht mich das nichts an.“ Ja… dann wird das wohl so sein… Nee?

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      6. Na, zum Glück geht es zumindest bei uns offenbar in beide Richtungen so. So dürfen wir beide mal mit den Augen rollen. Ich weiß nicht wie dein Mann das sieht, aber meiner steht mir da in Genervtheit an nichts nach.

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      7. Lach. Also sowohl seine komische Kollegin (spricht eigentlich nur mit mir, wenn sie was über ihn wissen will) also auch seine Mutter („Du musst ihm unbedingt mal sagen, dass…“/“Sag ihm, er muss endlich mal…“) kommen regelmäßg bei mir an. Seine Mutter durchaus auch wenn er danebensteht…

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