Darf ich mich vorstellen? Ich bin Lt.-Colonel John Colborne

Gelb-grüner Schecke auf einer Hand sitzend

Okay… meistens rufen sie mich einfach nur Colborne. Oder „Flausch“. Das bin ich nämlich: Wahnsinnig flauschig. So flauschig, dass einer meiner Schwarmfreunde manchmal mit dem Kopf auf MEINEM Rücken schlafen wollte statt auf seinem eigenen.

So viel Flauschigkeit ist leider nicht normal. Ich bin zwar kein „Featherduster“ (das könnt ihr googeln), aber irgendsowie in die Richtung geht es schon: Meine Flaumfedern wachsen ununterbrochen (Meine Deckfedern sind OK). Zum Glück bin ich ein ganz liebes und zutrauliches Vögelchen und lasse mich auch schön mit einer kleinen Schere frisieren. So kann ich mein Gefieder dann auch selbst sauberhalten.
Leider verbrennt das ständige Federproduzieren sehr viel Energie, und auch wenn ich etwas rundlich aussehe – das ist alles nur Plüsch! Da ist nur sehr wenig Vogel drunter. Ich muss immer wieder auf die Waage um sicherzustellen, dass ich nicht ins Untergewicht rutsche. Briefwaage, hihi. Wellensittichwaage!

Aber mal ehrlich: Ich könnte doch als Wellensittichmodel arbeiten, wenn ich so frisch vom Frisör komme, oder? Wäre ich nicht was als Titelbild für „Wellensittich Heute“ oder so?

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27 Gedanken zu “Colborne Wellensittich

      1. Wellington? Würde in unserem Bett schlafen, wenn ich ihn lassen würde. Aber bei mir gibts keine Tiere im Bett, und erst recht keine, die sehr flach werden, wenn man sich drauflegt. Ich bin aber schon aufgewacht, weil der Herr Wellensittich meinte, sich ins Bett schleichen zu wollen. Seit die Tür ins Vogelzimmer a.) einen Riegel hat und b.) der Türgriff gedreht ist und nach oben aufgeht, haben solche Späße auch ein Ende, weil „Papagei und Mamagei haben die kleinen frühmorgens freigelassen“ nicht mehr funktioniert. Ich Spielverderber, ich.

        (Immerhin kuschelt sich Wellington in korrekter Vogelhaltung ins Bett. Mein erster Welli, Rinaldo, wollte immer unter die Decke kriechen und sich auf den Rücken drehen, wie man das halt bei Menschen so sieht. Muss ja toll sein, wenn die das immer so machen…

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      2. Das gibt wildes Geflatter, weil die kleinen nicht so ganz glauben, dass die großen keine Raubvögel sind. Genaud as macht aber das Wellis rauslassen so interessant, da ist was los (weil alles vor den großen gefährlichen Raubgeiern flüchtet…). Mamageis erster Kommentar beim Anblick neuer Wellis (nachdem die Geier einzogen hatte ich etwa zwei Jahre keine anderen Vögel, weil die beiden wirklich alle Zeit beanspruchten) war ja auch: „Obst?“

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      3. Die Papageien leben eigentlich frei im Haus, haben aber einen Schlaf- und Esskäfig, in dem man sie auch mal einsperren kann, wenn es gerade absolut notwendig ist (z. B.: Handwerksarbeiten. Mamagei ist ja soooo neugierig. Seit sie mal bei einer Flasche Bauschaum den Auslöser gefunden hat (keiner dachte vorher, dass sie das schafft) werden die Geier bei Bauarbeiten eingesperrt. Zu riskant sonst.)
        Nachts mache ich den Käfig zwar zu, aber das ist mehr so ein Ritual, jetzt ist der Tag zuende. Gute Nacht, wir schlafen jetzt. Solange ich kein Vorhängeschloss einhänge, können Sie von innen aufmachen (und machen das auch, wenn sie mit dem Schlafen fertig sind). Ins Wellizimmer hinein gehen die Geier lustigerweise gar nicht. Wenn wir zuhause sind, ist da die Tür auf, aber meistens kommt eigentlich nur Wellington ohne Aufforderung oder „Lockmittel“ (Käse! Chipstüte!) zu uns raus.
        Es gibt auch Leute, die Groß- und Kleinpapageien gemischt in einer Voliere halten, da merken die kleinen dann auch dass die großen nichts tun, aber das wäre mir für die Vögel zu viel Unruhe, weil wir die beiden großen ja durchaus mitnehmen, aber die kleinen fest im Haus „installiert“ sind.

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      4. Als damals die Lieferanten vom Mediamarkt kamen den Fernseher liefern und aufhängen, war sie so schnell mit der Tüte mit den Schrauben verschwunden, so schnell konnte keiner schauen oder reagieren. Die Schrauben kamen dann eine nach der anderen von der Gallerie geregnet.
        Letztes Jahr war unser Geschirrspüler kaputt. Neuen gekauft. Selbes Lieferteam kam. Das erste was der Mann machte, als er rein kam, war ein Tütchen hochhalten mit den Worten: „Für den Handwerksvogel.“

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      5. Sie hat auch schon mal einen kompletten Freisitz auseinandergenommen. Sie hatte mal ein Spielzeug, das bestand aus Platten und Schrauben. Innen drin ein Leckerli. Der Sinn ist, den Papagei zu beschäftigen. Er muss die Schrauben aufdrehen, das Ding auseinanderklappen, dann kommt man ans Leckerli. Nun ist sie aber total drauf fixiert:Schraube raus > Belohnung. Also werden alle Schrauben, die sie irgendwie erwischt, aufgedreht. Der Akkuschrauber steht bei mir echt hoch im Kurs, denn nur mit Muskelkraft eingedrehte Schrauben… kriegt sie meistens raus. Der Schreiner, der meine „Bibliothek“ (also mein Bücherzimmer) eingerichtet hat, bringt ihr immer einen Bleistift mit. Da gibt sie dann am Ende die Mine wieder zurück.Nicht unbedingt in einem Stück, aber immerhin…

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      6. So klein sind die Schrauben aus dem Spielzeug nicht. Bei irgendwo rausgedrehten Schrauben sehe ich das in der Tat auch aus dem Grund nicht so gern, wobei ich schon glaube, dass die Sorge objektiv unbegründet ist, der Vogel ist ja nicht blöd und merkt, dass das nichts zum Fressen ist. Subjektiv ist es mir aber lieber, sie lässt den Schnabel von Schrauben

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      7. Blöd na ja, normalerweise sollte man auch meinen der natürliche Instinkt verhindert so was. Bei meinen Hunden zumindest verlasse ich mich darauf lieber NICHT.

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      8. Was ich so von Familienhunden mitbekommen habe, fressen manche Hunde aber auch echt alles, was sie erwischen… wie manche Pferde… (Bekannte von mir hat eine Islandstute… was da schon alles drin verschwunden ist ….man sollte es nicht glauben)

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      9. Oh super… also nicht… Da ist man ja fast froh, dass die Geier mein fressen so heikel sind. Auch neues Futter wird erst mal sehr lange nur zum Spielen benutzt, bevor man drüber nachdenkt, ob man es nicht mal probieren könnte, wo es doch im Futternapf auftaucht. Ein großes Problem mit Papageien aus schlechter Haltung von dem ich immer mal wieder höre: sie sind unterversorgt wegen einseitiger Ernährung, aber gleichzeitig auch nicht dazu zu bewegen, etwas anderes als Futter in Betracht zu ziehen, weil sie es nicht kennen…

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      10. Da wäre der Mamagei voll dabei. Umbaupause, Bekannter, der mitgeholfen hat, hat sich vom Mieter (Gastronomie im Erdgeschoss) was zu essen geholt, stellt die Styproporschale auf dem Tisch ab und redet. Mamagei sitzt auf Stuhllehne vor dem Tisch. Ich: „Pass auf den Essen auf, du hast den Vogel da abgesetzt.“ Er: „Ach, das ist doch Hähnchenreis.“ Jaaa.. und der Graupapagei ist naturgemäß ein Allesfresser und DIESER Graupapagei steht voll auf die Hähnchenbrust aus der Küche des Mieters.
        Sagen wir’s so: Für meinen Bekannten gab es an dem Tag Reis.

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