Manchmal frage ich mich beim Aufstehen schon, was mich abends geritten hat… wenn ich zum Beispiel um 2:30 aus dem Bett rolle, um in spätestens einer halben Stunde das Haus zu verlassen. Üblicherweise sitze ich zu der Zeit noch am PC und bin am arbeiten – am produktivsten bin ich schon immer nachts. Selbst einer meiner Kunden, der Ratgeber zu gesünderer Lebensführung schreibt und davon überzeugt ist, es gäbe nur sehr wenige Menschen, deren Biorhythmus auf Nachtaktivität ausgelegt ist, kam schließlich zu dem Schluss, dass ich wohl ein solcher sein müsse. Er sendet mir seither seine Aufträge grundsätzlich fünf Minuten, bevor er Feierabend macht, was zwar nett gemeint ist, aber für mich bedeutet, dass ich keine Rückfragen mehr stellen kann, bevor ich anfange. Wie war das mit dem gut gemeint?

In diesem Fall jedenfalls stehe ich nicht zum Arbeiten auf, sondern weil ich am Vortag aus irgendeinem Grund meinte, ich wollte meinen Mann zu einer Veranstaltung begleiten. Es war Frühling, so grob die Zeit um Pfingsten, und irgendein Veranstalter, der mich nur peripher interessierte, hatte eine Veranstaltung mit örtlichen Vereinen auf die Beine gestellt – im relativ wörtlichen Sinn, es sollte ein Umzug sein, der sich im Zickzack durch das Umland und die Dörfer der Gegend zog, und in allen Definition des Wortes ziemlich lang werden würde. Die vorgesehene Strecke – mit Pausen – hatte nach der Karte, die wir uns angeschaut hatten, über 30 km, und das Ganze sollte sehr früh starten. Genau genommen um 4 Uhr morgens mit einer Morgenandacht, zu der wir nicht zu gehen vorhatten.

Der Mann war bereits vor mir aus dem Bett gefallen – er braucht im Bad deutlich länger als ich. Der Wasserhahn war eher rücksichtslos und hatte die Lautstärke voll aufgedreht, ich wollte zurück ins Bett, und überhaupt…

Allerdings habe ich für mich eine Regel, und die besagt: Ich bleibe zu Hause und entziehe mich einer Situation wenn ich muss, da gibt es auch keine Diskussion und kein „um jemandem einen Gefallen zu tun“ – wenn ich andererseits aber die nur gerade normale Unlust verspüre, und das Problem in keiner Weise mit Overload oder Ähnlichem zu tun hat, dann sehe ich das nicht als Entschuldigung an – vor allem nicht, wenn ich bereits zugesagt hatte. Erwarte ich allerdings auch von anderen. „Versprochen ist versprochen“ hieß es bei uns, und bei mir ist „gesagt“ und „versprochen“ relativ bedeutungsgleich.

Nun, mein Mann würde kein Wort sagen, wenn ich einfach wieder ins Bett gehen würde, aber trotzdem – oder gerade darum – mache ich es nicht.

Ich bin halbwegs durch meinen ersten Kaffee, als er vollkommen wach in die Küche kommt. Er macht sich nicht die Mühe, irgendwas zu mir zu sagen, wofür ich dankbar bin. Er weiß, dass er gerade eh keine Antwort bekommen würde. Zum Glück brauche ich heute keine ausführliche Verkleidung – Ich werde nicht im Kostüm mitreiten sondern ganz normal schwarz in schwarz das „Gepäck“ transportieren – also alles, was man bei so einer Strecke dabei haben sollte, das aber nicht jeder einzeln irgendwie am Sattel tragen muss.

Den Herrn stört die frühe Stunde überhaupt nicht – der würde wahrscheinlich noch früher aufstehen, solang es bedeutet, dass er sich dann ins achtzehnte/neunzehnte Jahrhundert begeben darf. Heute etwas ungewöhnlich, weil der Veranstalter drum gebeten hatte, nicht im militärischen Aufzug aufzutauchen. Die Uniform bleibt heute also im Schrank, und der Straußenfedernhut muss auch zuhause bleiben.

Mein Lieblingspferd wundert sich etwas darüber, zu so nachtschlafender Zeit aus dem Stall geholt zu werden. Das Kuschelpferd vom Mann kennt solche Anwandlungen schon und wacht gerade weit genug auf, um auf dem Weg zum Hänger nicht zu stolpern – der ist zufrieden damit, wenn er beim verladen – und nachher beim ausladen – mal ausführlich geknuddelt wird.

Ich bin immerhin weit genug aufgewacht, um kurz zu überlegen ob wir nicht lieber unseren Ersatzschimmel mitnehmen sollten als mein Lieblingspferd – der Ersatzschimmel gehört einem Bekannten, der schon länger alles Interesse am Reiten verloren hat, aber sein Pferd nicht hergeben will. Daher hat er es uns als Zusatzpferd für unsere Veranstaltungen zur freien Verfügung gestellt. Mein Lieblingspferd ist relativ frisch gekauft, war noch nie auf einer Veranstaltung mit uns, und während ich relativ sicher bin, dass es sich benehmen wird, frage ich mich doch kurz, ob es nicht doch geschickter wäre… Naja, aber nun ist meiner ja schon verladen, und außerdem ist es vielleicht doch besser, ihn bei einer solchen Veranstaltung zu testen, und nicht im Reenactment zwischen Musketen, Kanonen und allgemeinem Chaos.

Allzu weit haben wir es nicht. Wir kommen gut und pünktlich an, finden unseren Parkplatz. Der Herr geht sich mal drum kümmern, dass wir angekündigt/angemeldet werden. Ich lade derweil die Pferde aus. Das Kuschelpferd wird mal kurz geknuddelt, das Lieblingspferd liegt wohl eher auf meiner Wellenlinie – der sieht aus, als würde er gleich im Stehen einschlafen und froh sein, wenn ihn gerade keiner anfasst. Die Meinung ändert er gleich, wenn ich die Bürste auspacke, aber für den Moment schweigen wir uns mal einfach nur an.

Ein Becher Kaffee taucht in meinem Blickfeld auf. Ich schaue auf, irgendjemand steht da, es ist nicht mein Mann, weiter komme ich nicht, denn das Gesicht sagt mir gar nichts. Am Kostüm erkenne ich gerade auch niemanden, wir tragen ja heute keine Uniformen … Der Becher ist anscheinend für mich gedacht, ich nehme ihn, sage Danke, weiß gerade auch gar nicht ob Französisch oder Niederländisch, im nächsten Moment könnte ich gar nicht mehr sagen in welcher Sprache ich mich jetzt eigentlich bedankt hatte…

Der Kaffee ist schwarz aber sehr belgisch, warum habe ich eigentlich keinen von zu Hause mitgenommen?

Die Veranstaltung sollte mit einer Morgenandacht beginnen, die sparen wir uns, stattdessen werden die Pferde mal ordentlich durchgestriegelt. Dabei wacht man auch auf. Der Rest unserer Truppe trudelt ein, an den Pferden erkenne ich dann auch etwa wer wer ist.

Es wird aufgesattelt, fast tut es mir leid, dass ich nicht wenigstens einen historischen Sattel für mein Pferd habe, das sollte definitiv die nächste Anschaffung sein. Das Lieblingspferd schaut sich angemessenes Benehmen beim Kuschelpferd ab, nur etwas weniger knuddelverrückt – ich bin ja immer noch der Überzeugung, da wurden zwei Persönlichkeiten vertauscht und irgendwo sitzt in einem Spielwarenladen ein Teddybär und versucht verzweifelt zu wiehern.

Neben den üblichen Teilnehmern haben sich tatsächlich ein paar eingefunden, die zwar zum Stall, nicht aber zu unserer Reenactmentgruppe gehören. Erkennt man an den eher improvisierten Kostümen und daran, dass sie eine rechte Unruhe in die Sache bringen. Warum die hier mitmachen wollen, verstehe ich nicht, aber wenn ich nachfrage, muss ich das nachfolgende Gespräch auch irgendwie rumbringen, also halte ich lieber den Mund. Was ich nie verstehen werde ist, warum man Pferde, die offenbar weder dafür ausgebildet noch dafür geeignet sind, auf solche oder ähnliche Veranstaltungen schleppen muss. Und nein, das ist nicht das gleiche, das ich mit meinem Pferd gemacht habe. Er ist verkehrssicher, er dreht bei Menschenmengen nicht durch, er geht gut in der Gruppe und er hat keine Angst vor flatternden oder bunten Dingern. Das Risiko ist für mich also durchaus überschaubar.

Dafür ist bei einem der Pferde im improvisierten Kostüm schon vom Zuschauen klar, dass das mal lieber zuhause geblieben wäre. Alles ist aufregend, und kein Mensch ist da, um mal einzugreifen. Ein Mädel – ich würde sie auf maximal 11 schätzen, aber ich bin schlecht im Schätzen und höre später, dass vierzehn sein soll – ist weit und breit die einzige Person, die versucht, dem Tier irgendwie die Trense ins Maul zu schieben. Was das Kind um die Uhrzeit hier verloren hat, frage ich mich auch…

Leider finden wir genau das kurz darauf heraus, weil sie in den Sattel klettert – was auch erst beim Wiederholungsversuch klappt, weil das Pferd nicht stehenbleibt. Die will jetzt nicht im Ernst mitreiten…?

Sie will. Ihr Pferd ist allerdings anderer Meinung, denn das läuft zuerst mal zielstrebig zurück in Richtung Hänger. Das mit dem umdrehen bekommt sie nicht so recht hin, das ganze wird etwas unschön, und das Kind landet schließlich im Dreck. Super. Erster Abwurf, bevor der Umzug angefangen hat. Ich hoffe, dass sie das Pferd jetzt wieder verlädt, und das ganze bleiben lässt – kein Mensch hat an einem solchen Tag Lust, ständig noch ein Auge auf jemanden zu halten der entweder nicht genug reiten kann, oder sein Pferd nicht unter Kontrolle hat, oder beides… Das hat jetzt mal ausnahmsweise nichts mit meiner Antipathie für Kinder zu tun.

Das wäre aber zu viel verlangt, sie will wieder aufsteigen. Das Pferd ist ihr ohnehin zwei Nummern zu groß, hat außerdem auch keine Lust, sie aufsteigen zu lassen. Pferd dreht sich im Kreis, Kind hopst mit einem Fuß im Steigbügel hinterher, irgendein Erwachsener nimmt das Pferd am Zügel und das Kind zieht sich in den Sattel. Pferd reißt den Kopf hoch, zieht dem Mann fast den Zügel aus der Hand… das wird so nichts.

Der helfende Mann lässt los, das Pferd macht kehrt und läuft davon. Klapp-klapp-klapp auf der Straße, das Kind hat nicht mal die Zügel in der Hand…

Mein Mann dreht sein Kuschelpferd, trabt hinterher und holt die beiden zurück.

Das Kind ist inzwischen am plärren, aber nicht weil das Pferd jetzt schon zweimal mir ihr durchgegangen ist, sondern weil er ihr gerade gesagt hat, dass sie so nicht mitreiten kann, und die Veranstaltung hier für sie endet. Als unser Koordinator ist mein Mann auch derjenige, der im Zweifel das Machtwort spricht. Der Vater des Kinds hat dazu jetzt auch einiges zu sagen, tut das sehr laut und erschreckt das Pferd damit, womit das Kind zum zweiten Mal an diesem Morgen den Boden küsst.

Sie WILL ABER mitreiten, sie hat sich SCHON SO LANG drauf gefreut, sie MUSS EINFACH…

Der Vater schimpft, das Kind heult, mein Mann erklärt, ich steige mal selbst auf um nachher nicht den Verkehr aufzuhalten, irgendwann muss die Andacht ja vorbei sein…

Und verpasse dabei dann fast, dass er seinerseits absteigt. Dass er nicht verhindern können wird, dass das Kind irgendwie mitreitet, war ihm an der Stelle wohl klar. Er wählt die irgendwie logische Lösung, drückt dem Mädel die Zügel seines Kuschelpferds in die Hand und nimmt das ihre stattdessen. Er ist anderthalb Köpfe großer als das Kind und kommt auch beim ersten Versuch in den Sattel, steigt dann sehr schnell nochmal ab, um sie Sporen abzuschnallen.

Das Kind kommt jetzt auch im ersten Versuch rauf, weil das Kuschelpferd weiß, wie die schwere Übung „Stillstehen“ funktioniert: Vier Hufe auf dem Boden und nicht rühren, bis der Mensch da oben richtig sitzt.

Das mit dem Reiten klappt aber immer noch nicht so super, denn Kuschelpferd ist zwar, wie eine Bekannte einmal  sagte, eine absolute Lebensversicherung für den Reiter, braucht aber schon irgendwie verständliche Anweisungen um zu wissen, was er tun soll. Er steht also erst mal etwas verwirrt da rum, merkt schließlich, dass er laufen soll… wohin ist er sich nicht so ganz sicher. Sein Mensch ist inzwischen davongeritten, um sein Reittier mal kurz etwas Dampf ablassen zu lassen, aber alles nicht so schlimm… es gibt ja noch die Frau von eigenen Menschen, und deren Lieblingspferd… da kann man sich ja mal anhängen.

Ich verdrehe die Augen, als mir klar wird, dass ich jetzt für den Rest des Tages einen Schatten haben werde – was natürlich sinnvoll ist, denn solange das Kuschelpferd mir nachläuft, bleibt das Kind zumindest aus dem Pulk der Reiter raus… als unverkleideter Gepäckträger reite ich etwas abseits hinter der Gruppe, was mir nur entgegenkommt. Theoretisch.

Einer aus unserer Truppe reitet sein Pferd neben meines, hält an, und schüttelt den Kopf. „Sag mal…“ fängt er in leicht lustig klingendem Niederländisch an, „…macht dir das gar nichts aus?“

Doch, will ich gerade antworten, natürlich macht mir das was aus, ich kann Kinder nicht ausstehen, und jetzt habe ich voraussichtlich den ganzen Tag über eines an der Backe…

Halb wundere ich mich noch, dass er das überhaupt weiß, und frage mich, ob es denn so offensichtlich ist… ganz wach genug um gleichzeitig zu denken und schnell zu antworten bin ich aber zum Glück noch nicht, denn er ist noch nicht fertig, und sein nächster Halbsatz macht dann klar, dass er gar nicht das Kind meinte:

„…so nach letztem Jahr?“

[Fortsetzung folgt]

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7 Gedanken zu “

  1. Cool, ich liebe die Erzählung und bin bildlich voll dabei,, mag ich.
    Es würde mir auch toll Spaß machen bei so einer Veranstaltung mit reiten zu dürfen. Verstehen kann ich da allerdings auch die Eltern des Mädchens nicht, wie kann man sie dahin lassen, wenn sie scheinbar nicht mehr kann als „drauf sitzen“, ist schon unverantwortlich.
    Hihi ich würde ja fast sagen Kinderbetreuung ist dein Traumjob *fett grinse…
    Gibt es irgendwann vielleicht mal Photos von deinen Pferden???

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    1. Lach. Kinderbetreuung, oh graus.
      Ich weiß nicht, ob sie mit einem anderen (kleineren) Pferd/Pony vielleicht besser zurechtgekommen wäre, hat mich auch nicht so sehr interessiert. Leider sehe ich das Verhalten in der und ähnlicher Art im Stall immer wieder von Eltern, die ihre Kinder massiv überschätzen – und auch nicht verstehen, dass nur weil Sohnemann/Töchterchen in der Reitstunde ganz annehmbar auf dem Pferd aussieht, ein Nicht-Schulpferd unter Umständen ein ganz anderes Kaliber sein kann… Andererseits wurden wir auch schon mal von einer Reitschülermutter der Tierquälerei bezichtigt, weil unsere Pferde an der Straße stillstehen und auf Befehl zum weiterlaufen warten. Laut der Dame haben *alle* Pferde *so viel* Angst vor Autos, dass das *nur* dann geht wenn sie vor uns *noch mehr* Angst haben. Habe drauf verzichtet, ihr zu erklären, dass unsere Pferde schussfest sind und ganz andere Sachen gewöhnt als ein vorbeifahrendes Auto… (Man fragt sich dann auch, was die Frau von Polizeipferden denkt…)

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      1. Wie bitte?? Diese Frau war ja wohl nicht ganz schussfest… Jedes gut ausgebildete Pferd sollte sich von Autos ja wohl nicht gleich aus der Ruhe bringen lassen, für mich zeugt das von guter Erziehung und vor allem von Vertrauen zum Reiter. Angst ist das letzte was einer guten Beziehung zuträglich ist, wobei es natürlich auch mehr als genug solch unangenehmer Beispiele gibt, gerade was den Reitsport angeht. Ich persönlich lehne zum Beispiel Springreiten absolut ab, weil es mit dem natürlichen Verhalten von Pferden einfach nichts zu tun hat und seiner Natur widerspricht. Für mich ist es wichtig, dass ein Tier, egal ob Hund oder Pferd, sich bei mir wohlfühlt und wir beide mögen, was wir zusammen tun.
        Kinderbetreuung… Ooookay… Nicht MEIN Thema… 😉

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      2. Ganz. Genau. Das.
        Ich finde Springreiten auch furchtbar, aber auch die „Dressur“ die in Wettbewerben gezeigt wird, v.a. wenn man dann mal nachrechnet und feststellt, mit welchem Alter die Pferde angeritten worden sind, und ab wann sie was zeigen sollen…

        Das mit der Erziehung fehlt leider vielen Hunden, Pferden (und Großpapageien, aber denen begegnet man eher selten unterwegs). Und dann die Universalausrede „Das kann man nicht anders machen“. Doch … kann man.

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      3. Unerzogenen Pferden begegne ich persönlich nun eher selten, da ich mich ja vorwiegend auf dem Therapie – Reiterhof rumtreibe, da ist Mensch und Tier ziemlich relaxt und Leistungsdruck, sowie dieser Drang „Ich muss Bester sein“ kein Thema.
        Papageien müsste ich erst noch kennen lernen…. *lach
        Unerzogene Hunde der Rasse „tut nix“ und „will nur spielen“ dagegen sind mir massenhaft bekannt, samt Halter Namens „keine Ahnung“… Zum Beispiel der große starke Mann mit seinem eben so großen Hovawart, den er kaum noch halten kann, weil er an der Leine völlig durchdreht… Mit den Worten „Ist eben noch ein Welpe… “ Jaaa ist klar… Ein Welpe von 2 Jahren… War mir heute nicht ganz sicher, ob ich ihm verraten soll, dass sein kleiner süßer Welpe beginnt die Zähne zu zeigen…
        Die unerzogenste Spezies sehe ich jedoch meist kreischend im Supermarkt, bevorzugt vor den Süßigkeiten und DA kriege ich echt Plack von…

        Wie alt sind eure Pferde? Sind das eigene?

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      4. Die eigenen 9 (meiner) und 12 (das Kuschelpferd), der Ersatzschimmel 14. Der letzte gehört einem Bekannten meines Mannes der nicht mehr reitet aber sein Pferd nicht hergeben will. „Tut nix“ und „Will nur spielen“ begegnen mir auch öfter mal, ja. Ich finde das schrecklich… aber nicht nur die großen, sondern auch die Sorte, auf die man leicht mal versehentlich drauftritt. „Der ist so süß!“
        Nein. Es ist nicht süß, wenn dein Westie oder Yorkie mit ankläfft und die Zähne fletscht. Kannte mal einen solchen (Westie), der einem friedlich bei Fuß vorbeilaufenden Dobermann an die Kehle sprang. Der Dobermann zupfte sich die Nervensäge vom Fell, schüttelte sie kurz und stellte sie dann zur Seite. Kannst dir vorstellen, welcher Hund da dann der BÖSE war weil der andere ein Loch im Fell hatte…

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      5. Oh jaaaa… Da ich ja selbst Schäferhund – Fan bin, einige hatte sind mir solche Situationen durchaus gut bekannt. Der große böse Hund, hat er doch den armen kleinen Liebling verletzt… *gähn….

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