Aber nicht doch.

Dass ich allerdings schon nach zwei Einträgen kaum mehr zum Schreiben komme war nicht geplant – soll sich auch ändern – aber aktuell geht’s auf der Arbeit ziemlich hoch her, und die übrige Zeit am PC ist gerade sehr gering.

Von Burn-out oder anderen Stressschäden durch zu viel Arbeit bin ich zum Glück nicht bedroht.  Ein Zufall der besser nicht hätte sein können, schubste mich vor vielen Jahren in einen Bereich, den ich mir von selbst niemals ausgesucht hätte. Ich hatte gerade das Abitur bestanden und wusste eigentlich gar nicht so recht, was ich machen wollte.

Nein, falsch. Ich wusste genau was ich machen wollte, aber es war mir auch vollkommen klar, dass das keine machbare Option für mich war. Das Studium hätte ich vielleicht noch hinbekommen, aber die darauf folgende Arbeit? Zu viele Leute. Zu viel Diplomatie gefragt. Zu viel Eingehen auf andere. Die Katastrophe wäre vorprogrammiert gewesen. Ich kann nicht den ganzen Tag mit wechselnden Personen, und auch noch freundlich sein müssen, und zwischen den Zeilen lesen und … und … und. Nee, ging eben nicht, und ich war immerhin so schlau, es gar nicht erst drauf ankommen zu lassen.

War ja auch nicht nötig, denn aus einer Bewerbung für einen Studiengang, die nicht so ganz im Ernst verfasst und abgeschickt wurde, wurde eine Zusage, und aus dem „Na, warum nicht“ die Erkenntnis dass ich genau da gelandet bin, wo ich immer hingehört habe.

Ich könnte jetzt nicht sagen, dass meine Arbeit gleichzeitig eines meiner Spezialinteressen ist – aber ich kann sie alle gut dafür brauchen. Ein Familienmitglied bemerkte vor einiger Zeit mal „Mensch, du hast auf den Job ja auch seit der Kindergartenzeit hingearbeitet“. Öh. Ich wollte das zwar ungern zugeben, aber irgendwie stimmt es schon.

Dazu kommt:  meine Arbeit verlangt eine bestimmte Denk- und Arbeitsweise, die für mich mental wahnsinnig entspannend ist. Wenn sonst alles glatt läuft, versuche ich meine Bürozeiten so zu beschränken dass sie etwa den Arbeitszeiten meines Lieblingsmannes entsprechen. Stehe ich unter Stress, lege ich hier und da eine Extraschicht ein, Abends, am Wochenende, zum Stressabbau. Klingt jetzt irgendwie blöd…

Nun, aktuell ist einfach viel los, und ich mache die Extraschichten ohne Notwendigkeit, weil das Volumen halt „da ist“. Nicht weiter tragisch, nur gehören die freien Stunden dann eben nicht dem Computer. Mich würde das relativ wenig stören aber Lieblingsmann und Lieblingspferd würden wohl zurecht irgendwann auf die Barrikaden gehen. Immerhin bekommen sie mich Abends im Moment zumindest relativ tiefenentspannt und flexibel…

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